20.09.2010

Was fehlt dem Atheismus?

Papst Benedikt XVI
Die Reise von Papst Benedikt nach Großbritannien wurde im Vorfeld vielen Atheisten als Generalabrechnung gegen den Teil der religiösen Mitmenschen missbraucht die üblicherweise nicht gegen Beleidigungen und andere bösartige Angriffe wehren: Den Christen. Muslimen oder Hinduisten gegenüber treten Atheisten anders auf, dort fehlt ihnen der Mut. Muslime und Hinduisten lassen sich vieles nicht bieten, aber da Christen ausgesprochen friedlich sind, kann man sich ja trauen...

Aber ist es nun der Mut der Atheisten fehlt? Dieser fehlt vielen Atheisten, weil Atheisten nichts zu verkünden haben und das wesentliche verneinen was einen Menschen ausmacht verneinen: Liebe, Vernunft und Sinn im Leben.

Diese Defizite erlebten die Tage nun viele Atheisten in Großbritannien mit entsetzen als ein alter Mann den man allzu gerne in ein schlechtes Licht stellte nach Großbritannien kam und aufzeigte das es einen anderen Weg: Einen Weg des Friedens, der Liebe und der Demut.

Dieser alte Mann hat keine Kampfreden geführt und niemanden niedergeredet, er hat niemanden beleidigt, er hat nicht den Clown gespielt und sich auch über niemanden lustig gemacht. Er hat sich auch nicht prostitutiert wie man es von vielen Menschen kennt die unbedingt Aufmerksamkeit erhaschen wollen - er war das Kontrastprogramm was man üblicherweise von Atheisten und anderen kennt die viel Hassen und wenig Lieben. Dieser alte Mann war einfach da, er hat zugehört und er hat geantwortet. Er hat geantwortet in Demut mit den Worten der Liebe.

Dieser Alte Mann ist Papst Benedikt. Wer mehr von ihm wissen will kann seine Reden und seine Bücher lesen oder ihn in Rom besuchen. Oder man kann die Worte von Jesus lesen, denn Papst Benedikt ist im Auftrag von Jesus unterwegs. Die Worte von Jesus stehen in der Bibel ...

Denn Atheismus ist heilbar und die Medizin heißt Liebe.

Kommentare:

Kim hat gesagt…

"Dieser fehlt vielen Atheisten, weil Atheisten nichts zu verkünden haben und das wesentliche verneinen was einen Menschen ausmacht verneinen: Liebe, Vernunft und Sinn im Leben"

Das finde ich jetzt aber toll, Ich bin eine Atheistin und kann sogar etwas verkünden. Ich verstehe nicht wie man glauben kann das Atheisten , keinen Sinn im Leben haben oder keine Liebe. Nur weil der Sinn des Lebens nicht der Selbe ist wie bei Gläubigen ist er ja wohl nicht schlecht. Nur weil wir nicht darauf warten erlöst zu werden um im Paradies unser ewiges Leben zu erhalten, heisst das nicht das wir keinen Sinn im Leben haben. Ich meine für uns besteht der Sinn einfach darin, im hier und jetzt zu leben, und die Gegenwart zu geniessen.
Und von wegen wir verneinen die Liebe. Wir verneinen vielleicht Gott, aber Gott ist nicht gleich Liebe. Nicht weil etwas gut ist begehren wir es, sondern umgekehrt. Weil wir es begehren, halten wir es für gut.
Zum Schluss will ich noch sagen: Religionsfreiheit ist ein Recht, Freiheit von Religion auch!

stefan hat gesagt…

Liebe Kim,
als ehemaliger Atheist meine ich den Unterschied zu kennen und sei er nur alleine dadurch begründet das Atheisten auf viele Fragen keine Antworten haben.
Sag mir doch was der Sinn Deines Lebens ist. Was wäre mit Dir wenn Du abgetrieben worden oder gleich nach der Geburt gestorben wärst. Was ist mit Dir wenn Du tot bist, wenn Du weg bist und es ohne Dich weiter geht. Wenn die Menschen lachen und leben und Du nichts davon mitbekommst. Macht es einen Sinn das es Dich gibt - aus atheistischer Sicht? Ich kann keinen erkennen, sorry.

Dagegen sagt mir mein Glaube das es gut ist das es Dich gibt weil Du geliebt wirst und das seitdem auch nur eine Zelle von Dir besteht. Und Du wirst Dein ganzes Leben lang geliebt und auch wenn Du dieses Leben hier verlassen hast, Du wirst immer geliebt, Dein Leben hat einen Sinn.

Erlöst/Paradies/Ewiges Leben ... von welcher Religion sprichst Du?

Atheisten verneinen die Liebe. Gott ist die Liebe und wer Gott verneint, verneint die Liebe. Man sieht das recht schön an Diskussionen die ich mit Atheisten führe die gerne alles naturwissenschaftlich erklären wollen. Liebe ist laut Dawkins und anderen nur ein Hormon und eine elektrische Reaktion von ein paar Zellen ... nicht mehr. Das ist Atheismus und deshalb meine auch ich das Atheisten die Liebe verneinen.

> Nicht weil etwas gut ist begehren wir es, sondern umgekehrt. Weil wir es begehren, halten wir es für gut.
Ich halte es mehr mit den Verstand als mit dem begehren... Der Unterschied zwischen Mensch und Tier ist nun mal der Verstand

> Zum Schluss will ich noch sagen: Religionsfreiheit ist ein Recht, Freiheit von Religion auch!
Niemand zwingt Dich hier auf Artikel zu antworten ... oder? Natürlich hast Du auch das Recht darauf das Du nicht glauben musst, Dir darf gerne etwas fehlen, meine Religion hat damit kein Problem. Im Gegensatz dazu haben jedoch viele Atheisten ein Problem mit religiösen Menschen. Zuletzt zum Beispiel in Berlin als Christen wieder gegen Abtreibung demonstriert haben und Atheisten Christen nicht nur bespuckt haben, sondern auch beleidigt und tätlich angegriffen.

Kim hat gesagt…

Also wenn ich abgetrieben worden wäre, wäre ich ja gar nicht hier, und dann hätte mein leben keinen Sinn, weil ich kein Leben hätte. Dein Glaube sagt dir das ich geliebt werde. Aus atheistischer Sicht besteht der Sinn des Lebens darin seine Ziele zu erreichen und einfach glücklich zu sein. Man hat den Sinn des Lebens halt nicht seit der ersten Sekunde. Man muss den Sinn des Lebens finden. Und das kann man auch ohne Gott. und es hat einen Sinn das es mich gibt, denn ich kann auch andere Menschen glücklich machen.

"Atheisten verneinen die Liebe. Gott ist die Liebe und wer Gott verneint, verneint die Liebe." Erkläre mir bitte wieso für dich Gott und Liebe gleichgesetzt sind?

"Niemand zwingt Dich hier auf Artikel zu antworten ... oder?"

Nein was mich stört, an deinen Artikeln, dass du immer sagst Atheisten fehlt etwas, und Atheisten kann man heilen. Willst du sie bekehren oder was? Ich muss auf jeden Fall nicht geheilt werden. Ich war früher auch ein gläubiger Mensch und kann aus meiner Erfahrung sprechen, dass mir seit ich Atheistin bin, nichts fehlt.
Du hast recht es haben viele Atheisten ein Problem mit religiösen Menschen, aber umgekehrt ist es genau so.

stefan hat gesagt…

Liebe Kim,

das mit der Abtreibung stimmt aus Deinen Blickwinkel. Tote sind nicht mehr auf dieser Welt, nur hat deren Leben wirklich keinen Sinn? Gott liebt auch diese Menschen, Sinnlos ist keine Seele und sei sie noch so klein und von der Mutter ungeliebt wie ein Kind das abgetrieben wurde. Jedes Leben hat einen Sinn, "Gott sei Dank".

Aus atheistischer Sicht besteht der Sinn des Lebens darin seine Ziele zu erreichen und einfach glücklich zu sein.
Welches Ziel hast Du denn. Welchen Deiner Ziele besteht weiter wenn Du nicht mehr bist? Was bleibt von Dir wenn Du Tot bist. Kinder? Erinnerst Du Dich noch an Deine Ur-Ur-Großmutter. Die ist schon lange vergessen und genauso bist Du vergessen wenn Du Tot bist - aus atheistischer Sicht.

Man hat den Sinn des Lebens halt nicht seit der ersten Sekunde.
Und ob. Gehe mal mit einem kleinen Kind spazieren. Ich erlebe das mit meiner Tochter, sie ist 5 und Heute noch wirkt sie auf jeden Menschen der ihr begnet: Ihr lächeln macht jeden Erwachsenen ein bischen glücklicher. Das kann schon jedes Baby, weißt Du das? Somit haben schon die aller kleinsten einen Sinn den jeder merkt: Liebe und Glück zu leben und zu verbreiten.
Mir hat meine Tochter sehr viel beigebracht, was eine sehr interessante Erfahrung ist. Ein Erwachsener der von einem Kleinkind lernt.

Man muss den Sinn des Lebens finden. Und das kann man auch ohne Gott.
Echt, welchen? Was für einen Sinn hat das Leben wenn es einfach irgendwann aufhört und man zu Staub wird und damit alles was man getan hat? Wenn alles von einem vergessen ist oder das einzige an was man noch erinnert ein alter Grabstein ist? Einen atheistischen Sinn gibt es nur zu Lebzeiten und auch da nur so lange man Spaß daran hat. Nur Gott ist der Garant das man mehr hat als das bischen Leben was man so hat.

Erkläre mir bitte wieso für dich Gott und Liebe gleichgesetzt sind?
Weil Gott die Liebe ist. Für Dich mögen das zwei verschiedene Dinge sein, jedoch wenn man Gott für sich annimmt und merkt das er der einzige ist der immer zu einem steht, dann erlebt man sehr deutlich das Gott die Liebe ist. Die Liebe Gottes ist auch der Garant das mein Leben nicht sinnlos und sinnentleert ist, Gott läst mein Wirken auf der Erde weiter bestehen, ich kann alles was wirklich wichtig ist mitnehmen an einem den Ort der nach dem Leben für uns da ist.
Jesus bezeichnet Gott als Vater und das ist Gott auch. Mir wurde das auch erst so richtig bewusst als ich selber Vater wurde und auch das was es heißt richtig innig zu lieben. Und so wie ich meine Tochter liebe, so liebt Gott uns. Dich und mich.

Nein was mich stört, an deinen Artikeln, dass du immer sagst Atheisten fehlt etwas, und Atheisten kann man heilen.
Das Atheisten etwas fehlt steckt schon im Begriff Atheismus. Atheismus heißt „ohne Gott“ bzw. „gottlos“, also fehlt eindeutig etwas. Das Ihr Atheisten Euch so nennt hat einen guten Grund, jeder trägt die Bezeichnung die man sich verdient. Das ist kein Zufall, sondern eine Ironie der Eingebung. Gott wirkt oft so das man darüber köstlich schmunzeln kann.
(Ende Teil 1 - Teil 2 folgt)

stefan hat gesagt…

(Teil 2)
Willst du sie bekehren oder was?
Diese Seite ist eine von mehreren Seiten die ich betreibe und jede dieser Seiten stellt sich inhaltlich einem Thema. Diese Seite hat den Atheismus zum Thema und wer will kann lesen was ich schreibe. Da es jeden selber überlassen bleibt meine Artikel zu lesen stellt sich für mich die Frage nicht ob ich jemanden bekehren will oder nicht. Ich bekehre niemanden, das macht Gott. Und Gott gibt sich jeden zu erkennen der ihn erkennen will...

Du hast recht es haben viele Atheisten ein Problem mit religiösen Menschen, aber umgekehrt ist es genau so.
Eigentlich kenne ich keinen Christ der ein Problem mit einem Atheisten hat, warum auch? Man wünscht vielleicht anderen das sie einen guten Weg gehen und zu Gott finden, aber ein Problem ist das nicht für einen. Christ sein heist man ist versöhnt mit sich und der Welt, warum soll man ein Problem damit haben das andere keinen Glauben haben.
Aggression erlebe ich nur durch Atheisten die meinen mir irgendwas erzählen zu müssen die meinen mich von meinen Unwissen bekehren zu müssen. Diese Atheisten werden dann teilweise sogar recht böse wenn ich deren Denkmustern nicht Folge und besonders übel nehmen die es einem wenn man sogar widerspricht .

Lernen-Wissen hat gesagt…

Atheisten fehlt etwas? Hm, vielleicht nur der Glaube, dass ihm etwas fehlt?

stefan hat gesagt…

Vielen meisten Atheisten ist es klar das ihnen was fehlt, deshalb ja auch die Missionierungsversuche von Menschen wie Dawkins und seinen Anhängern. Zu meinen das Wissen das Gegenteil von Glauben ist, ist so ein Versuch, aber auch die Offenbarung das Dawkins selber nicht einmal den Unterschied zwischen Naturwissenschaften und Geisteswissenschaften kennt. Das fällt seinen Jüngern erstaunlicherweise nicht auf, ist aber bezeichnend für die Oberflächlichkeit der Diskussion.

Aber das Atheisten etwas fehlt sagt schon die Bezeichnung Atheismus. Was hat sich Gott wohl dabei gedacht diesen Begriff Atheisten auf die Zunge zu legen? Ist da nicht ein wenig göttliche Ironie mit dabei?

Lernen-Wissen hat gesagt…

@Stefan: Missionierungsversuche? Wohl eher Ablehnung der aus einem nicht begründbaren Glauben abgeleiteten Ansprüche an die Gesellschaft. Und vielleicht solltest du Dawkins lesen, bevor du dich über ihn äußerst. Das du das bisher nicht getan hast, zeigt deine so genannte "Kritik" an ihm.

stefan hat gesagt…

@lernen-wissen
Missionierungsversuche?
Für mich sind das Missionierungsversuche wenn man zum Beispiel Mails von Atheisten bekommt die einem sehr eindringlich jegliche Religiösität austreiben wollen. Ähnliche Mails bekommt man als Christ übrigens auch von Islamisten mit ähnlicher Wortwahl, ähnlicher Argumentation und auch ähnlicher Oberflächlichkeit. Manchmal auch mit einer ähnlichen Aggresivität.
Du glaubst ja gar nicht wer einem alles so Missionieren will. Und gerade die Dawkins-Jünger sind die lustigsten. Meinen sie doch ausgerüstet mit dem Büchner Ihres Meisters den vollen Durchblick zu haben ...

Wohl eher Ablehnung der aus einem nicht begründbaren Glauben abgeleiteten Ansprüche an die Gesellschaft.
Nur weil Du etwas nicht begründen kannst heißt es ja nicht das es falsch sein muss. Und die Ansprüche an eine Gesellschaft leitet ursächlich niemand auf Grund einer Religiösität ab. Beides hat eigentlich nichts miteinander zu tun - zumindest bei uns Christen. Bei anderen Religionen zum Beispiel bei Muslimen und Atheisten mag das anders sein. Gerade Atheisten haben in der Vergangenheit ganze Gesellschaften ändern wollen, die Nazis im 3. Reich und die die Kummunisten in der UDSSR, DDR, Kambotscha und Nord Korea haben deutlich aufgezeigt wie gelebte Gottlosigkeit aussieht.

Und vielleicht solltest du Dawkins lesen, bevor du dich über ihn äußerst. Das du das bisher nicht getan hast, zeigt deine so genannte "Kritik" an ihm.
Was ich von Dawkins gelesen habe reicht mir und jede Sekunde die ich in seine Werke investiert habe war Zeitverschwendung.. Ich denke für einen jeden mit ein wenig theologischen-philosophischen Hintergrund ist Dawkins zu seicht. Er zeichnet sich nur durch eine geschickte Wahl der Worte aus, nicht durch Inhalte. Er provoziert gerne und verdient damit sein Geld. Ist OK und es freut mich für ihn wenn er damit glücklich wird.
Das geringe Niveau seiner Bücher hilft mir übrigens des öfteren allzu dawkinsgläubige Atheisten vorzuführen, zeigen doch manche Dawkinsjünger des öfteren fast schon religiöse Züge die so weit gehen das sie den Geschäftsmann Dawkins zum Messias der Verkündung der letzten Wahrheit ernennen. Peinlich wenn sie erleben müssen das sie falsch liegen.

Lernen-Wissen hat gesagt…

@Stefan: Stimmt. Ungefragt Mails zuschicken, um einen Menschen von seinem Glauben abzubringen ist unangemessen. Ebenso, wie die Berufung auf sogenannte "christliche Werte" im Rahmen einer politischen Debatte in einem säkularen Staat. Das hält die beiden Großkirchen und ihre Anhänger allerdings nicht davon ab, dies fortgesetzt zu tun.

Kim hat gesagt…

"Gerade Atheisten haben in der Vergangenheit ganze Gesellschaften ändern wollen, die Nazis im 3. Reich und die die Kummunisten in der UDSSR, DDR, Kambotscha und Nord Korea haben deutlich aufgezeigt wie gelebte Gottlosigkeit aussieht"

dazu kann ich nur sagen: 11. september, kreuzzüge, ketzerverfolgungen, hexenverbrennungen, Verfolgung von juden als "christusmörder", selbstmordattentäter. Da sieht man was Religion nicht nur in der Vergangenheit sondern auch heute noch anrichtet!

Es kann gut sein das es missionierungsversuche von atheisten gibt. Aber von Gläubigen gibt es diese ja auch. Ich finde es auch nicht toll, auf der Strasse immer wieder gefragt zu werden ob ich mich irgendeiner Kirche anshcliessen will. Oder jeden Tag irgendwelche Plakete über Jesus zu lesen, "das er uns seine Liebe zeigt in dem er für uns starb", und die Freidenkerplakete werden verboten. Weil es den religiösen Menschen nicht passt, dass es menschen gibt die nicht an Gott glauben wollen.
Ich verstehe nicht wieso man sich daran stört, dass jemand Atheist ist. Jeder kann doch glauben bzw nichtglauben was er will.

stefan hat gesagt…

@Lernen-Wissen
Stimmt. Ungefragt Mails zuschicken, um einen Menschen von seinem Glauben abzubringen ist unangemessen. Ebenso, wie die Berufung auf sogenannte "christliche Werte" im Rahmen einer politischen Debatte in einem säkularen Staat. Das hält die beiden Großkirchen und ihre Anhänger allerdings nicht davon ab, dies fortgesetzt zu tun.
Die Berufung auf christliche Werte kann nicht unangemessen sein, da diese Werte die höchsten Werte sind die wir Menschen kennen. Warum tief stapeln wenn es um Werte geht, etwa nur weil Dir das Attribut “christlich” nicht passt? Darf man nicht bei der Wahrheit bleiben nur weil man in einem säkularen Staat lebt? Wir hätten keinen säkularen Staat wenn wir kein christliches Fundament hätten. Wohin der Atheismus führt konnten wir im 3. Reich und in der DDR sehen, jede Abkehr von Gott bringt nichts Gutes. Und deshalb ist es gut das die Christen in diesem Land immer und immer wieder aufzeigen das es mehr gibt als Stress, Hochmut, Ellenbogen, Hass, Selbstsucht … nämlich Liebe.

stefan hat gesagt…

@KIM
dazu kann ich nur sagen: 11. september, kreuzzüge, ketzerverfolgungen, hexenverbrennungen, Verfolgung von juden als "christusmörder", selbstmordattentäter. Da sieht man was Religion nicht nur in der Vergangenheit sondern auch heute noch anrichtet!
Menschen richten Schlimmes an, das ist bekannt. Eben die Hexenverbrennung. Nachdem sich die katholische Kirche schon im 8. Jahrhundert deutlich dagegen ausgesprochen hat, kamen mit dem Beginn der Neuzeit die Hexenverbrennungen auf. Auch wenn man Heute gerne die Schuld den Kirchen zuschiebt, sind jedoch nur sehr sehr wenige Fälle überhaupt “kirchlich” zuzuordnen und ohne dem Engagement der Kirchen gegen Hexenverbrennng würde man wohl Heute noch unliebsame Nachbarn auf dem Scheiterhaufen bringen …
Deshalb lieber Kim wäre ich sehr vorsichtig mit dem Thema Hexenverbrennung, es umschreibt eine Entwicklung der Neuzeit die entstanden ist als man anfing immer weniger auf das zu hören was die Kirchen sagten. Bezeichnend dabei ist das es Hexenverbrennungen am wenigsten in katholischen Gebieten gab, außerhalb des Gebietes der heutigen Bundesrepublik gab es sie so gut wie nie.
Gerne schreib ich auch was zu anderen Themen, aber darum ging es Dir ja nicht. Du willst mit den Überschriften dafür sorgen das ich anbetracht der Themen ehrfurchtsvoll verstumme und nicht erwähne das die schlimmsten Regime die es je gab atheistische Regime waren und deren Brutalität alles andere in den Schatten stellt. Oder warum machst Du das? Aber sei überzeugt, ich halte den Mund nicht.

Denn wenn wir schon beim Thema sind: Wusstest Du das in Europa in einem Monat von der Säkularen Gesellschaft mehr Kinder im Mutterleib umgebracht werden als in 500 Jahren Hexenverbrennung am Scheiterhaufen. Und wer einmal gesehen hat wie sich so ein Kind im Mutterleib gegen seine Abtreibung wehrt, der kann erahnen was alltäglich so mitten unter uns geschieht.

Es kann gut sein das es missionierungsversuche von atheisten gibt. Aber von Gläubigen gibt es diese ja auch. Ich finde es auch nicht toll, auf der Strasse immer wieder gefragt zu werden ob ich mich irgendeiner Kirche anshcliessen will. Oder jeden Tag irgendwelche Plakete über Jesus zu lesen, "das er uns seine Liebe zeigt in dem er für uns starb", und die Freidenkerplakete werden verboten. Weil es den religiösen Menschen nicht passt, dass es menschen gibt die nicht an Gott glauben wollen.
Ich verstehe nicht wieso man sich daran stört, dass jemand Atheist ist. Jeder kann doch glauben bzw nichtglauben was er will.

Religiöse Werbung ist in der BRD weitestgehend verboten, weshalb Du die Plakate die Du erwähnst nicht auf der Straße findest. Bei religiösen Einrichtungen wie Kirchen, Moscheen und ähnlichen findest Du das in bescheidenen Umfang schon, aber das zu verbieten … verbietet sich eigentlich für eine Demokratie. Und “Freidenkerplakate” - Du meinst Plakate wo aufgerufen wird seinen Geist zu verschießen und nur noch eingeschränkt an die Naturwissenschaften zu glauben - sind ähnlich verboten wie andere religiöse Werbung. Vor “Freidenkergebetsstätten” und anderen Treffpunkten dieser Religionsgemeinschaften können diese Plakate genauso aufgehängt werden wie Kirchenplakate vor Kirchen. Ich fahre des öfteren an so einer Freidenkergebetsstätten vorbei und kann bestätigen das die ohne Probleme Plakate aufhängen.

Zum Ansprechen auf der Straße: Auf der Straße wird man eigentlich nie angesprochen. Es passiert so selten, das letzte mal wo ich angesproechen wurde, das war vor 20 Jahren von Scientologen. Zeugen Jehovas zum Beispiel sind zur unbedingten Zurückhaltung aufgerufen und andere findet man nur sehr sehr selten.

… deshalb lieber Kim kann ich Dein Problem nicht wirklich erkennen.