03.02.2012

Atheistisches Festival mit brennenden Kirchen und Synagogen beworben

In der Werbung für ein atheistisches Festival auf der Militärbasis Fort Bragg im US-Bundesstaat North Carolina machen Atheisten in einem Musikvideo mit brennenden Kirchen und blutigen Kreuzen deutlich welche Einstellung sie zur Religion pflegen. Im dazu gehörenden Lied "Hysteria" kündigt die Gruppe Aiden das „Abbrennen eurer Synagogen“ und "Abfackeln eurer heiligen Bücher" an.

Neben Aiden werden andere Musikgruppen und atheistische Redner auftreten, unter anderem auch der britische Evolutionsbiologe Richard Dawkins. Für Kinder ist ein "säkulares Sommercamp" vorgesehen.

Quelle: kath.net

Anmerkung: Natürlich wird nicht von brennenden Moscheen gesprochen, denn das trauen sich die Atheisten nicht. Muslime verstehen hier keinen Spaß, während Juden und Christen bekanntlich sehr freidlich sind.

30.12.2011

Was glauben Atheisten

Atheisten sind langweilige Menschen.
Sie schauen in den Spiegel und glauben, was sie sehen.
Andreas Thiel, schweizer Kabarettist

24.09.2011

Vom heiligen Zeitgeist

Ein liberaler Katholik hat zusammengefasst was viele Katholiken die Tage denken. Ich kopiere den Beitrag, enthält er doch sehr gut formulierte Antworten an Atheisten.

Quelle: Rechtsliberale in der FDP
(Erstellt am September 22, 2011 von sventritschler)



Als liberaler Katholik von mir an dieser Stelle ein Vorab-Disclaimer: Was ich glaube ist meine Sache und was Sie glauben ist die Ihre. Ich mache niemandem Vorschriften und niemand möge mir Vorschriften machen! Ob Sie an Gott, Allah, das Spaghettimonster, den Klimawandel oder gar nichts glauben wollen, ist Ihnen überlassen.

Das zuerst. Eigentlich widerstrebt es mir ja, Selbstverständliches in Form politischer Glaubensbekenntnisse zu wiederholen, aber ich mache es sicherheitshalber: Atheistische Dünnhäutigkeit tritt gerade besonders scharf in den Vordergrund und da geht man lieber auf Nummer sicher.

Atheistische Dünnhäutigkeit, anders kann man das Affentheater des dildoschwingenden und kondomwerfenden Mobs nicht nennen, der in Berlin, Erfurt und Freiburg fröhliche Urständ feiert. Wie gesagt, man kann glauben und nicht glauben, was man möchte, und man darf sich in unserem freien Land auch auf der Straße zum Deppen machen. Aber man muss ja nicht.

Die Ekelhaftigkeiten, die da dargeboten werden, schmerzen manche Christen, aber sie wissen, dass es der Preis einer freien Gesellschaft ist. Bemerkenswert, dass sie überwiegend aus der Ecke kommen, wo man sonst immer schnell den Kotau vor burka- und kopftuchtragenden Fundamentalisten macht, wenn es mal wieder um Schweinfleisch in Schulen, Karikaturen, Minarette und andere Beglückungen aus Nahost geht.

Dort tritt die eigene, vermeintlich aufgeklärte Überlegenheit schnell hinter der eigene Feigheit zurück. Die Verteidigung des Laizismus in Deutschland gegen die katholische Kirche ist in etwa so mutig und hat soviel mit aufständischem Rebellentum zu tun, wie die Verteidigung von Kondomen auf dem CSD. Wenn die ach so fortschrittlichen Atheistenmenschen tatsächlich gegen Unrecht im Namen des Glaubens protestieren wollten, dann sollten sie vor der Iranischen Botschaft oder vor der nächsten Moschee demonstrieren, gegen einen Glauben, dessen radikale Zweige für den Mord an Schwulen und Ehebrecherinnen verantwortlich zeichnen. Aber da niemand gerne Dynamit im Briefkasten hat und da Islamkritik ja etwas für Nazifaschistenchauvinistenrassisten ist, beschränkt man sich auf Papstkritik. Die Katholiken sprengen ihre Gegner ja nicht, sondern beten auch noch für sie.

Die zeitgeistige „Elite“ in Politik und Medien darf assistieren: Der Spiegel druckt den unvermeidlichen Titel (Hitler ist nächste Woche wieder dran.), der Staatsfunk ist dabei und überhaupt jeder Politiker, der mal eine Kirche gesehen hat, darf seine ganz eigene Glaubenslehre verbreiten. Gebetsmühlenhaft werden die immer selben Themen heruntergeleiert. Ein paar Worte dazu:

Missbrauchsskandal:

Jeder einzelne Missbrauch von Kindern ist schlimm und muss streng verfolgt werden. Mehr als seine Vorgänger hat Benedikt sich dafür eingesetzt und versucht, zu den Opfern solcher Untaten Brücken zu bauen und Ausgleich zu schaffen.

Fest steht auch, dass es sich um kein katholisches Phänomen handelt: Vielmehr scheinen hierarchische, abgeschlossene Einrichtungen, in denen Erwachsene und Kinder auf engem Raum zusammenleben, einen besonderen Nährboden für Missbrauch zu bilden. Hier muss man besonders wachsam sein. Evangelische Einrichtungen und auch besonders progressive, wie die Odenwaldschule, stehen katholischen Schulen da in nichts nach, es gibt nur nicht so viele davon.

Wie gesagt, jeder Fall ist verabscheuungswürdig und schrecklich und durch nichts zu entschuldigen. Es geht hier aber um individuelles Versagen und nicht um die Kirche als ganzes.

Zölibat

Im selben Atemzug wird üblicherweise das Zölibat genannt. Denn, so die verquere Logik, wer keinen Sex haben dürfe, greife irgendwann auf kleine Kinder zurück. Wissenschaftlich ist das freilich Blödsinn und zeugt auch von einem sehr sehr düsteren Menschenbild.

Ja, Priester sollen nach katholischer Lehre ehelos, in Armut und Gehorsam leben und sich ganz ihrem Dienst an Gott widmen. Kompromisslos.

Wer Familie hat, wird wissen, dass Beruf und Familie kaum unter einen Hut zu bringen sind, ohne dass man Kompromisse eingeht. Das ist normal, aber nach katholischer Lehre für einen Priester, der ja berufen ist, nicht wünschenswert.

Dass hier ein kausaler Zusammenhang zum Priestermangel besteht, ist wahrscheinlich, aber auch kein Grund, einfach jahrhundertealte Traditionen über Bord zu werfen. Die Ansprüche an Gottesdiener sind hoch, man sollte sie nicht senken, nur um ein quantitatives Ziel zu erreichen.

Sexualmoral

Scheinbar das allerwichtigste Thema überhaupt: Jeder soll mit jedem dürfen. Was ja grundsätzlich auch schon erfüllt ist, aber jetzt will man dazu auch noch einen päpstlichen Segen haben. Auch wenn man eigentlich säkular ist, sicher ist sicher.

Auch hier ist klar und wird von niemandem bestritten: Was erwachsene Menschen gemeinsam im Schlafzimmer treiben, ist ihre Sache. Die Kirche aber ist nicht Gesetzgeber, sondern moralische Instanz, die sich zuallererst an ihre Mitglieder richtet.

Sie vertritt eine traditionelle Auffassung von der Ehe, als einen nur durch den Tod zu beendenden Bund. Dafür hat sie ganz England geopfert und sie wird diese Position sicher nicht deshalb räumen, weil ein geschiedener Bundespräsident und der rote Berliner Pöbel das sich wünschen.

In einer Zeit, in der 13jährige „Gangbangs“ veranstalten und Grundschulkinder schon mit Gendererziehung und Masturbationsunterricht an staatliche Zwangsschulen „oversexed“ werden, ist das ein angenehmer Kontrast.

Und eines muss man auch ganz klar sagen: Die Kirche wendet sich nicht von ihren Schäfchen ab. Nicht von den Geschiedenen und nicht von den Schwulen und Lesben. Sie missbilligt zwar deren Lebensstil, bietet ihnen aber Beistand, wie sie das für alle Menschen tut, die nach ihrem Verständnis sündigen. Sie hängt niemanden an Baukräne oder steinigt ihn.

Abtreibung

Im Strafgesetzbuch steht, sie sei rechtswidrig und bliebe in Ausnahmefällen straffrei. Hört man aber unseren „Meinungsmachern“ zu, könnte man meinen sie sei ein Menschenrecht. Ich bin gegen die Tötung von Leben, ich bin gegen die Todesstrafe und bin gegen Abtreibung, außer die Schwangerschaft ist eine Gefahr für die Mutter. Ausnahmslos. Das Recht auf Leben ist das fundamentale Menschenrecht, da gibt es nichts zu relativieren oder abzuwägen.

Niemand kann mit abschließender Gewissheit sagen, wo Leben beginnt. Der vierte Schwangerschaftsmonat ist ein völlig willkürlich festgesetzter Zeitpunkt.

Es gibt andere Meinungen und ich respektiere sie. Aber ich würde mir auch etwas Respekt von der Gegenseite erwarten. Hier bekommt man aber oft nur Hass: Kürzlich fand in Berlin der „Marsch für das Leben“ statt. Abtreibungsgegner protestierten gegen die hunderttausendfache Tötung von Embryonen in Deutschland.

Wie gesagt, man kann anderer Meinung sein und meinetwegen kann man das auch per Demonstration kundtun. Aber die Gehässigkeit, Geschmacklosigkeit und Militanz der teilweise handgreiflichen Abtreibungsbefürworter lässt doch tief blicken.

Was mich ärgert, ist nicht die andere Meinung. Es ist die Selbstgerechtigkeit und Intoleranz mit der sie vorgebracht wird.

Und es ist auch nicht so, dass man die jungen Mütter mit ihren Sorgen alleine lasse, wie das oft behauptet wird. Gerade die Kirche tut sich mit einer Vielzahl von Hilfen für Mütter in Not hervor.

Und wer mir jetzt das Liberalsein absprechen möchte, dem gebe ich zu bedenken, dass die Ikone der Libertären, Ron Paul, der über 2000 Babies zur Welt brachte und ganz sicher kein evangelikaler Fanatiker ist, sich in seinem letzten Buch „Liberty Defined“ ganz klar gegen Abtreibung ausspricht. Wie auch andere führende Libertäre. Ihm fällt auf, was auch mich immer wieder verwundert: Leute, die für jeden Polizistenmörder, der hingerichtet wird Lichterketten bilden, scheinen gar nicht genug unschuldige und wehrlose Embryonen töten zu können.

Laizismus

Dann ist da noch die Trennung von Kirche und Staat, die ich persönlich auch für wünschenswert halte. Allerdings muss man festhalten, dass sie in Deutschland noch nie konsequent verwirklich wurde und auch im Grundgesetz keinesfalls festgeschrieben ist. Es ist ein inexistenter Verfassungsgrundsatz, der aber umso öfter beschworen wird.

Formell stellt der Papstbesuch da kein Problem dar, kommt er doch als Staatsoberhaupt, wenn auch als Chef eines sehr kleinen Staates. Aber darum geht es wahrscheinlich auch nicht: Warum darf er vor dem Bundestag sprechen und nicht andere? Dass die Frage sich niemand beim Borderline-Diktator Putin stellte, möchte ich gar nicht weiter hinterfragen. Aber heißt Trennung von Staat und Kirche wirklich, dass man dem Oberhaupt von 1,2 Milliarden Menschen auf der Welt und immerhin einem guten Viertel aller Deutschen im Bundestag kein Gehör schenken darf?

Zum Thema Kirchensteuer und Staatsleistungen auch noch ein paar Worte, denn auch die Diskussion wird ständig aufgewärmt:

1. Der Papst ist gegen die Kirchensteuer.

2. Die Kosten für das Eintreiben der Kirchensteuer werden von der Kirchensteuer abgezogen.

3. Alle Glaubensgemeinschaften können grundsätzlich Kirchensteuern erheben.

4. Staatsleistungen sind keine Subventionen, sondern Entschädigungen für staatliche Enteignungen. Das Grundgesetz sieht vor, dass sie beendet werden können, indem die Länder eine endgültige Abfindung zahlen („ablösen“), das wäre aber teuer.

Die bemerkenswert offene Aussprache des Papstes gegen das deutsche Kirchensteuersystem ist leider ungehört verhallt. Kein großes Medienecho. Schließlich passt sie ja auch nicht ins Bild vom raffgierigen, halsstarrigen und veränderungsresistenten Mann in Rom.

Am wenigsten haben sie die so genannten progressiven Kräfte innerhalb der Kirchen (ganz ökumenisch) begrüßt. Schließlich hat man es sich bei stattlichem Gehalt, Haushälterin und Dienstwagen ganz bequem eingerichtet.

Ach ja, diese progressiven Kräfte. „Kirche von unten“ und wie sie auch heißen mögen. Sie hätten den Katholizismus gerne ein bisschen protestantischer. Käßmanniger. Wo man Konfirmanden eine zurechtgegenderte „Gerechte Bibel“ überreicht und auch ansonsten alles gut findet, was auch im SPD-Parteivorstand gut ankommt. Der liebe Gott soll da eher eine untergeordnete, allegorische Rolle spielen. „Religiöses Abklingbecken“ nennt das Matthias Mattusek sehr zutreffend im Spiegel dieser Woche. (Der Quotenkatholik durfte ganz hinten unter der Überschrift „Polemik“ auch was sagen.)

Man gibt sich dem Glauben hin, dass eine geschmeidigere Kirche, die nicht sooft aneckt, auch ihre Bänke wieder füllt. Welch ein kolossaler Trugschluss! Die evangelischen Kirchen erodieren geradezu, dagegen ist die Abwanderung bei den Katholiken fast harmlos. Die Menschen suchen im Glauben doch keine Zeitgeistinstitution. Im Gegenteil: Was gestern richtig war, ist nicht schon deshalb falsch, weil es heute unpopulär ist. Deshalb ist auch eine Demokratisierung der Kirche aus katholischer Sicht (Und die ist maßgeblich.) nicht wünschenswert. Wahrheit ist nicht teilbar, über Glauben wird nicht abgestimmt. Und das wäre für mich als Liberalen und Demokraten nur dann ein Problem, wenn die Kirche einen Zwang auf mich ausüben könnte.

Das und ihre globale Ausdehnung hat die Kirche en gros allen zeitgeistigen und weltlichen Versuchungen widerstehen lassen. Wer irdische Himmelreiche erschaffen wollte, musste die Vertreter des göttlichen erstmal ins Gulag/KZ sperren, wie viel einfacher war es da, die Vertreter von „fortschrittlichen“ Landeskirchen ins Boot zu holen, bei allen lobenswerten Ausnahmen.

Und so haben alle Weltveränderer seit Bismarck sich an der alten Kirche gerieben. Sie hat sie alle überlebt und sie ist auch gar nicht so schwach, wie man es ihr unterstellt. Weltweit ist sie am wachsen, sogar dort, wo Christsein mit Lebensgefahr verbunden ist. Dass sie in Deutschland zahlenmäßig auf dem Rückzug ist, kann man zwar nicht übersehen, aber die Summe der Kirchensteuerzahler ist nicht die Größenordnung, in der man Glauben misst, genausowenig wie man durch einen Vermerk auf der Lohnsteuerkarte zum Katholiken wird.

Es ist ja auch kein Wunder, dass 40 Jahre Unterdrückung durch ein atheistisches Regime im einen Teil und gut 40 Jahre Kulturkampf der 68er im anderen Teil Spuren hinterlassen. Die deutschen Kirchenbeamten waren da oft auch zu behäbig und konfliktscheu. Insofern ist das Schrumpfen wahrscheinlich auch ein Gesundungsprozess, wer die Kirchensteuer nur zahlt, weil er seine prächtige Pfarrkirche als Background für Familienfeste braucht, der wird dem Katholizismus nicht weiterhelfen.

Und wer meint, er Glaube zwar an Gott, aber der habe seine Meinung alle paar Jahre ans aktuelle Zeitgeschehen anzupassen, der kann ja immer noch Protestant werden. Da kann er dann mit Margot Käßmann für die heilige Gendergerechtigkeit beten. Da ist dann zwar Kirche und Liturgie nicht so schön wie bei unserer Truppe, aber man kann nicht alles haben.

Zurück zum Papstbesuch. Ich habe eingangs die atheistische Dünnhäutigkeit angesprochen, die mich immer wieder verblüfft. Angeblich rationale und aufgeklärte Zeitgenossen entwickeln einen missionarischen Eifer wenn es um ihren Nichtglauben geht, der manchem Großinquisitor gut zu Gesicht gestanden hätte. Die bloße Anwesenheit von Gläubigen scheint schon Hysterie zu verursachen. Warum eigentlich? Wenn Kirche und der ganze Kram Unfug sind, warum wendet man sich nicht einfach lächelnd ab. Warum sagt man Missionaren an der Tür nicht freundlich, dass man kein Interesse hat? Woher dieser Hass? Ich kann nur spekulieren: Hat man Zweifel am eigenen (Un-) Glauben und will lieber nicht daran erinnert werden? Fühlt man sich unwohl bei dem Gedanken, dass es über den Menschen noch eine höhere Instanz geben könnte? Oder ist man einfach nur das, was man dem anderen vorwirft: Intolerant?

Wenn heute ein strammer Liberaler twittert, dass man den 68ern doch zumindest für den Atheismus dankbar sein muss, dann lässt mich das mit Befremden zurück. Wenn ein anderer meint, Katholizismus und Liberalismus gingen nicht zusammen, dann finde ich das schon fast lächerlich.

Papst Benedikt sprach heute im Bundestag vom Naturrecht, von gottgegebenem, nicht menschengemachtem Recht. Was der Mensch aber nicht gibt, kann er auch nicht nehmen. Das Recht auf ein freies Leben gehört ganz sicher dazu. Immer wenn Menschen geglaubt haben, alles stünde zu ihrer Disposition, hat das schrecklich geendet. Die schlimmsten Mörderbanden des 20. Jahrhunderts waren Vertreter atheistischer Staatsideologien.

Es stünde vermeintlich aufgeklärten und liberalen Menschen gut zu Gesicht, mit Demut zur Kenntnis zu nehmen, dass auch sie nicht im Besitz aller Weisheit sind. Sie müssen keine Katholiken werden. Aber ein wenig Respekt wäre wünschenswert.

15.02.2011

Atheismus - Nichts neues...

"Gebt Acht, dass euch niemand mit seiner Philosophie und falschen Lehre verführt, die sich nur auf menschliche Überlieferung stützen und sich auf die Elementarmächte der Welt, nicht auf Christus berufen."

Dieser Satz spiegelt eine häufige geführte Diskussion zwischen Atheisten und Gläubigen Menschen wieder. Viele die sich mit dem Theam beschäftigen, habne schon ähnliches gehört. Eigentlich ist der Satz nichts neues.
Stimmt, der Satz ist nichts neues. Er ist fast 2000 Jahre alt und stammt von Paulus (1. Brief an die Kolosser). Ein Zeltmacher, der eine theologische Ausbildung bei führenden jüdischen Theologen erhalten hat, hat diesen Satz formuliert und zeigt auf das man vor 2000 Jahren schon die gleichen Diskussionen geführt hat wie Heute. Auch mit den gleichen Argumenten hinsichtlich der Naturwissenschaftfen (Elementarmächte) und atheistische Philosophie.
Das interessante daran ist das die Worte von Paulus bis Heute gültig sind, aber nicht nur seine Worte, sondern auch seine Antworten. Das ist das faszinierende an der Bibel. Sie ist voll mit solchen erstaunlichen Antworten und der Grund warum die Bibel für viele Menschen der Weg zu Gott ist.

Denn, Paulus mag noch so klug gewesen sein, das seine Worte auch Heute noch zutreffen liegt nicht nur an seinem Intelekt, sondern auch daran das er sich vom Heiligen Geist hat leiten lassen.
Der "Heilige Geist", das ist die persönliche Beziehung die jeder Mensch zu Gott haben kann. Diese Beziehung zu Gott macht es möglich über sich hinaus zu wachsen.
Diese Beziehung zu Gott ist für uns Christen sehr wichtig, ist sie doch das leibhaftige Zeugnis Gottes.

Wer das nicht glaubt soll die Bibel lesen und sich überlegen wie es sein kann das so alte Worte bis Heute zutreffen. Zufall?

Von diesen Zufällen gibt es viele in der Bibel. Jeder der sich mal mit Zufällen beschäftigt hat weiß das mit jedem weitern gleichartigen Zufall die Wahrscheinlichkeit rapide abnimmt das es sich wirklich um Zufall handelt.

Wobei man nicht die Bibel braucht um Gott, also den Heiligen Geist kennen zu lernen. Man muss nur an Gott glauben und seine Wünsche und Bedürfnisse Gott übergeben.

26.01.2011

Evolutionsbiologe wird katholisch

Der Evolutionsbiologe Dr. Peter Menke ist Ende des Jahres 2010 in die katholische Kirche eingetreten. Ursprünglich eher vom Buddhismus angetan hat er sich über die christlichen Mystiker wie Thomas Merton und intensiver Lektüre der Werke von Romano Guardini, Klaus Berger, Robert Spaemann oder natürlich Joseph Ratzinger immer mehr dem christlichen Glauben angenähert.

Artikel: "Ein Biologe konvertiert: 'Frischer Blick aufs Christentum'"

Warum tritt Evolutionsbiologe in katholische Kirche ein? - 'Christsein ist für mich keine selbstverständliche Existenzform.' – 'Wer hat schon am Kreuz für seine Feinde gebetet?' –Kath.net-Exklusiv-Interview: Petra Lorleberg mit Dr. Peter Menke

22.01.2011

Der Atheismus schafft sich ab...

Der englische Wirtschaftsprofessor Robert Rowthurn hat etwas festgestellt was jeder religiöse Mensch aus seinen eigenen Umfeld weiß: religiöse Menschen haben mehr Kinder und pflanzen sich deshalb schneller fort als Atheisten. Robert Rowthurn macht jedoch bei seiner Analyse typisch atheistische Fehler. Mangels Wissens unterstellt er das Atheismus ein jüngeres Phänomen ist. Hätte er sich informiert über was er redet, wüsste er das es Atheisten schon immer gab. Ein Blick in die Bibel hätte genügt, dort wird des öfteren auf Atheisten eingegangen; Atheismus ist somit keine Erscheinung der Neuzeit, sondern schon immer gab es Atheisten.

Damals wie Heute ist es so das gläubige Menschen mehr Kinder haben. Das hat vielfältige Gründe. Menschen die an Gott glauben, leben besser weil sie weniger Probleme im Leben haben. Menschen die an Gott glauben wissen das es einen Sinn im Leben gibt, Atheisten geht dieses Wissen ab. Gott ist die Liebe und Menschen die an Gott glauben sind erfüllt von Liebe und können diese auch weiter geben ... und vieles mehr.

Und da gläubige Menschen mehr Kinder haben werden Atheisten immer in der Minderheit bleiben, wobei Atheisten eine gute Chance haben: Sie müssen nur Gott bitten ihnen zu helfen. Mehr ist nicht notwendig.

Quelle: Vorsicht vor den 'extrem religiösen Menschen'!

22.12.2010

Gebetsaufruf für Atheisten und Muslime

In den letzten Tagen liest man viel von atheistischen und islamistischen Aktionen gegen Weihnachten. Oftmals sind es beleidigende Aktionen, manchmal sind es auch Ausschreitungen gegen Christen. Sehr schnell ist man an die Worte von Jesus (Mt 10,32-39) erinnert der darauf hinweist das er als Friedensbringer aneckt und somit zur Zielscheibe von Hass und Verfolgung wird. Und sein Schicksal teilen alle die ihm Nachfolgen. Der Hass von Muslimen und Atheisten zeigt auf den falschen Weg, wer nicht Hassen muss weil er von Liebe erfüllt ist geht den richtigen Weg.

Atheisten und Muslime wissen nicht das Gott die Liebe ist. Deshalb sind sie nicht erfüllt von Liebe, sie sind voller Hass und meinen diesen Hass könne man nur in Aktionen gegen Christen ausdrücken. Wir Christen müssen diesen Menschen helfen, deshalb mein Aufruf an alle Christen:

Beten für Muslime und Atheisten. Wenn Du Muslime und Atheisten kennst, dann beziehe Dich direkt im Gebet auf sie, baue Ihre Namen ein.

Das Gebet man frei wählen, natürlich kann man auch bekannte Gebete verwenden oder abändern. Das “Vater unser” zum Beispiel eignet sich sehr gut.


Mt 10,32-39

32 Wer sich nun vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde auch ich mich vor meinem Vater im Himmel bekennen.
33 Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel verleugnen.
34 Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert.
35 Denn ich bin gekommen, um den Sohn mit seinem Vater zu entzweien und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter;
36 und die Hausgenossen eines Menschen werden seine Feinde sein.
37 Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig, und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig.
38 Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht würdig.
39 Wer das Leben gewinnen will, wird es verlieren; wer aber das Leben um meinetwillen verliert, wird es gewinnen.

28.10.2010

Atheist und Franziskaner

Kommt ein Atheist in ein Franziskanerkloster und sagt zu dem erstbesten Pater: "Stellen Sie sich einmal vor, Gott gäbe es wirklich nicht."

Sagt der Franziskaner: "Nun ja, dann habe ich wohl trotzdem nicht umsonst meine Nächsten geliebt. Aber stellen Sie sich einmal vor, Gott samt Himmel und Hölle gibt es wirklich ..."
(K. Martens, 28.10.2010)

14.10.2010

Atheistische Systeme kommen und gehen, aber der christliche Glaube bleibt

Moskauer Patriarch zieht Parallele zwischen dem modernen Europa und der früheren atheistischen Sowjetunion: Philosophische Systeme kommen und gehen, aber der christliche Glaube bestehe seit 2000 Jahren

Moskau (kath.net)
Der Moskauer Patriarch Kyrill hat in einem Gespräch mit dem deutschen Bundespräsidenten Christian Wulff sich kritisch über Europa geäußert und eine Parallele zwischen dem modernen Europa und der früheren Sowjetunion gezogen. Dies berichtet die Agentur RIA Novosti. Patriarch Kyrill sagte bei dem Gespräch im Moskauer Amtssitz dabei wörtlich: "Die russische Kirche hat jahrzehntelang in einem Staat existiert, wo der Atheismus als offizielle Ideologie galt… Das religiöse Leben war aus dem Gesellschaftsraum verdrängt… und konnte sich ausschließlich im engen Rahmen des reinen Privatlebens beziehungsweise Familienlebens manifestieren“

Während der Sowjetzeit war die Religion eine Herausforderung an die offizielle Ideologie und stand im Widerspruch zu den im Menschenbewusstsein dominierenden philosophischen Systemen, erklärte Kyrill. Das Gleiche geschehe derzeit auch in Westeuropa. „Es wird nicht direkt gefordert, für eine lichte Zukunft die christliche Präsenz aus der Öffentlichkeit zu verbannen. Die Forderung laute anders: „Der Menschenrechte willen müssen Kreuze aus Schulen und die Religion aus der Öffentlichkeit verbannt werden.“ Abschließend betonte der Patriarch, dass er weiter für die Präsenz der christlichen Werte in Europa bete. Philosophische Systeme kommen und gehen, aber der christliche Glaube bestehe seit 2000 Jahren.

Quelle: Parallele zwischen Europa und atheistischer Sowjetunion

20.09.2010

Was fehlt dem Atheismus?

Papst Benedikt XVI
Die Reise von Papst Benedikt nach Großbritannien wurde im Vorfeld vielen Atheisten als Generalabrechnung gegen den Teil der religiösen Mitmenschen missbraucht die üblicherweise nicht gegen Beleidigungen und andere bösartige Angriffe wehren: Den Christen. Muslimen oder Hinduisten gegenüber treten Atheisten anders auf, dort fehlt ihnen der Mut. Muslime und Hinduisten lassen sich vieles nicht bieten, aber da Christen ausgesprochen friedlich sind, kann man sich ja trauen...

Aber ist es nun der Mut der Atheisten fehlt? Dieser fehlt vielen Atheisten, weil Atheisten nichts zu verkünden haben und das wesentliche verneinen was einen Menschen ausmacht verneinen: Liebe, Vernunft und Sinn im Leben.

Diese Defizite erlebten die Tage nun viele Atheisten in Großbritannien mit entsetzen als ein alter Mann den man allzu gerne in ein schlechtes Licht stellte nach Großbritannien kam und aufzeigte das es einen anderen Weg: Einen Weg des Friedens, der Liebe und der Demut.

Dieser alte Mann hat keine Kampfreden geführt und niemanden niedergeredet, er hat niemanden beleidigt, er hat nicht den Clown gespielt und sich auch über niemanden lustig gemacht. Er hat sich auch nicht prostitutiert wie man es von vielen Menschen kennt die unbedingt Aufmerksamkeit erhaschen wollen - er war das Kontrastprogramm was man üblicherweise von Atheisten und anderen kennt die viel Hassen und wenig Lieben. Dieser alte Mann war einfach da, er hat zugehört und er hat geantwortet. Er hat geantwortet in Demut mit den Worten der Liebe.

Dieser Alte Mann ist Papst Benedikt. Wer mehr von ihm wissen will kann seine Reden und seine Bücher lesen oder ihn in Rom besuchen. Oder man kann die Worte von Jesus lesen, denn Papst Benedikt ist im Auftrag von Jesus unterwegs. Die Worte von Jesus stehen in der Bibel ...

Denn Atheismus ist heilbar und die Medizin heißt Liebe.

08.09.2010

Für Atheisten zu beten lohnt sich...

Karin Bulland
Ich war früher bekennender Atheist und alles religiöse hat mich nicht interessiert. Ich habe nicht verstanden wie man an Gott glauben kann, und warum man beten sollte. Beten zu wen und warum? Ich war eben ein typischer Atheist ... und durfte Gott kennen lernen.

Nun habe ich von eine Frau gelesen der ähnliches passiert ist wie mir. Ihr Weg erinnert mich an meinen, auch wenn mein Weg nicht so beschwerlich war wie ihrer. Sie stellt aber auf interessante Art und Weise den hochgelobten Humanismus in Frage, die Fahne des Atheismus die man so gerne gegen da Christentum schwenkt. Sie sagt: "Ihr Weltbild bröckelt, als sie merkt, dass hinter der Fassade von Humanismus nicht anderes steht als der eigene Vorteil und Verachtung und Hass für Andersdenkende."

Die Tage war ich auf einigen Atheisten Webseiten unterwegs und durfte mal wieder erleben mit welcher Selbstgerechtigkeit man sich humanistisch nennt tolle Ziele verkündet und andererseits alles Religiöse verfolgt und verurteilt. Wie man Andersdenkende beleidigt, wie man auch vor Unwahrheit nicht zurückschreckt und Unkenntnis über Religiöses verkündet die deutlich mache das mancher Atheist gar nicht merkt wie lächerlich er sich in seinem Halbwissen macht in seinen Versuch Religiosität mit Argumenten zu verteufeln.
Diese Frau erlebte den "Humanismus" in der atheistischen DDR ... er scheint sehr ähnlich dem zu sein wie man ihn Heute in der freien Welt kennen lernen kann.

Nun zum Weg der Frau: „Für Kommunisten zu beten lohnt sich“

Warum eine ehemalige glühende Kommunistin heute Christen um Vergebung bittet, von Matthias Pankau

Karin Bulland, geboren 1954, Sozialpädagogin und Mutter einer erwachsenen Tochter, wurde nach erfolgreicher beruflicher Laufbahn in der DDR politisch verfolgt und zwangsgeschieden. Heute ist sie eine gefragte Referentin bei vielen christlichen Veranstaltungen

Von Marx zu Jesus – so könnte man den Lebensweg von Karin Bulland zusammenfassen. Einst Vorzeigefunktionärin und Botschafterin des Kommunismus wird sie dem Arbeiter- und Bauernstaat bald unbequem. Man lässt sie in die Psychiatrie einliefern. Als sie wieder rauskommt, ist sie eine gebrochene Frau, versucht sich mehrfach das Leben zu nehmen. Doch dann begegnet Karin Bulland Jesus. Seidem versteht sie sich als Botschafterin der Liebe Jesu. Ihre Botschaft: Zu Jesus kann jeder kommen!

07.09.2010

Antony Flew zu Richard Dawkins - Ein bekannter Ex-Atheist antwortet den Propheten des Atheismus

 Ehemaliger Atheist Antony Flew
Der britische Philosoph Antony Flew, bekannt als aggressiver Atheist erregte im Jahre 2004 Aufsehen als er sich traute öffentlich zu bekennen aus intellektuellen Gründen von der Position des Atheismus abgerückt zu sein, um eine Variante des Deismus zu vertreten.

In einem seiner letzten schriftlichen Beiträge (»last article«) hat Flew sich zu Richard Dawkins’ Buch Der Gotteswahn (The God Delusion) geäußert. Auszüge seiner Stellungnahme (übersetzt von Deike Sumann, kopiert von TheoBlog:
Antony Flew kritisiert das Buch: Der Gotteswahn
):

Der Fehler, den Dawkins als Akademiker gemacht hat, war seine skandalöse und offensichtlich absichtliche Weigerung die Lehre darzulegen, die er glaubt unwiderruflich widerlegt zu haben. Wir finden zum Beispiel in seinem Stichwortverzeichnis vier Verweise auf Einstein. Sie kommen im Gewande Einsteins daher und befassen sich damit, was er über Moral, einen persönlichen Gott und die Situation der Menschheit denkt und über seine Ansicht, dass der Mensch für andere Menschen und vor allem für die da ist, von deren Wohlergehen unsere Lebensfreude abhängt. Aber (und es fällt mir schwer, moderat über diese verdunkelnde Weigerung Dawkins´zu schreiben) er erwähnt Einsteins wichtigste Folgerung überhaupt nicht: nämlich dass die integrale Komplexität der Welt der Physik ihn davon überzeugt hat, dass hinter den Dingen eine göttliche Intelligenz stehen muss. wenn dieses Argument auf die Welt der Physik angewendet werden kann, finde ich persönlich es offensichtlich, dass es noch viel bedeutsamer sein muss, wenn man es auf die unermesslich kompliziertere Welt der Biologie anwendet.



Die ganze Angelegenheit lässt nur zu deutlich werden, dass Dawkins nicht an Wahrheitsfindung interessiert ist, sondern dass es ihm hauptsächlich darum geht, einen ideologischen Gegner mit allen Mitteln in Verruf zu bringen. Das alleine wäre schon Grund genug anzunehmen, dass die ganze Unternehmung The God Delusion nicht, wie sie zumindest vorgab, ein Versuch war, Wissen über die Existenz oder Nicht-Existenz Gottes aufzudecken und zu verbreiten, sondern eher ein – extrem erfolgreicher – Versuch, die Überzeugungen des Autors in diesem Gebiet zu verbreiten. Ein weniger wichtiger Punkt, der an dieser Stelle gemacht werden sollte, ist, dass obwohl das Verzeichnis von The God Delusion sechs Verweise auf den Deismus beinhaltet, es keine Definition des Wortes »deism« liefert. Dies ermöglicht es Dawkins, in seinen Verweisen auf den Deismus die Deisten als eine Ansammlung von Leuten darzustellen, die an alles Mögliche glauben. Tatsache ist, und das hätte Dawkins wissen müssen, bevor dieses Buch in den Druck ging, dass Deisten an die Existenz eines Gottes glauben, aber nicht an einen Gott, der sich in irgendeiner Form offenbart hätte.


Quelle: TheoBlog:
Antony Flew kritisiert das Buch: Der Gotteswahn

04.09.2010

Atheismus ist heilbar...

Es gibt eine einfache Heilung für Atheismus: Gott.
Nur wie lernt man Gott kennen? Eigentlich ganz einfach, man muss ihn nur bitten da er sich offenbart und Gott wird sich offenbaren. Gott verspricht das, zum Beispiel steht im Buch Jeremia:

Wenn ihr mich ruft, wenn ihr kommt und zu mir betet, so erhöre ich euch. Sucht ihr mich, so findet ihr mich. Wenn ihr von ganzem Herzen nach mir fragt, lasse ich mich von euch finden - Spruch des Herrn.
(Jer. 29 12-14)

Atheismus ist heilbar - Bild kann frei verwendet werden

27.08.2010

Die größte Seuche der Neuzeit ...

‎"Die größte Seuche der Neuzeit ist nicht Aids, sondern Einsamkeit und das Gefühl, sich ausgestoßen und unerwünscht zu fühlen". Mutter Theresa

Wer zu Gott findet ist nicht einsam ...
Wer zu Gott findet ist nicht ausgestoßen, sondern wird geliebt ...
Wer zu Gott findet weiß das er erwünscht ist ...

Gott ist die Rettung vor der Seuche Einsamkeit.

04.02.2010

Gott nicht mehr brauchen?



Trift die Sache recht gut. Erinnert mich an Atheisten die meinen mit den Naturwissenschaften könne man alles erklären während sie nicht merken wie eingeschränkt ihre Sichtweise eigentlich ist.

14.11.2009

Gibt es ein Leben nach der Geburt?

Diesen netten Dialog habe ich in einem Forum gefunden. Wenn mich das nächste mal einer frägt "Gott, was ist das?", werde ich ihm diesen Dialog geben ... ich bin mal auf die Reaktionen gespannt:

Ein ungeborenes Zwillingspärchen unterhält sich im Bauch seiner Mutter.
„Sag mal, glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?“, fragt der eine
Zwilling.

„Ja, auf jeden Fall! Hier drinnen wachsen wir und werden stark für das, was draußen kommen wird“, antwortet der andere Zwilling.

„Ich glaube, das ist Blödsinn!“, sagt der erste. „Es kann kein Leben nach der Geburt geben – wie sollte das denn aussehen?“

„So genau weiß ich das auch nicht. Aber es wird sicher viel heller sein als hier. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen.“

„So einen Unsinn habe ich ja noch nie gehört! Mit dem Mund essen! Was für eine verrückte Idee! Es ist die Nabelschnur, die uns ernährt. Und was heißt herumlaufen? Dafür ist doch die Nabelschnur viel zu kurz.“

„Doch, es geht ganz bestimmt. Es wird eben alles ein bisschen anders sein.“

„Du spinnst! Es ist noch nie einer zurückgekommen von Nach-der-Geburt. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende. Punktum.“

„Ich gebe ja zu, dass keiner weiß, wie das Leben nach der Geburt aussehen wird. Aber ich weiß, dass wir dann unsere Mutter sehen werden, und sie wird für uns sorgen.“

„Mutter??? Du glaubst doch nicht an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte?“

„Na hier – überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie gäbe es uns gar nicht!“

„Quatsch! Von einer Mutter habe ich noch nie etwas bemerkt, also gibt es sie auch nicht.“

„Doch! Manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt ...“

06.11.2009

Abtreibung warum nicht? Ist doch nur ein Zellhaufen!

Der Atheismus lehrt es uns: "Abtreibung warum nicht? Ist doch nur ein Zellhaufen!" (Dawkins)
Und ich denke das kann man so sehen. Ein Embryo ist nur ein Zellhaufen und wenn dieser Zellhaufen die Lebensplanung stört dann kann man ihn entfernen.
Auch mein Kollege der besser ist als ich und meiner Karriereplanung im Weg ist, ist auch nur ein Zellhaufen. Auch ihn kann ich entfernen und wenn mich mein Partner stört und ich alles alleine für mich haben will, dann diesen genauso. Biologisch/Naturwissenschaftlich gesehen ist jedes Leben nur ein Zellhaufen, also wo ist das Problem? Weg damit wenn es stört.

Rein Naturwissenschaftlich haben wir kein Problem. Problematisch wird es nur wenn wir uns mit Themen beschäftigen wie Gefühle, Wertschätzung, Respekt, Miteinander oder noch schlimmer: Nächstenliebe. Das ist etwas womit der Atheismus Probleme hat, da man es Naturwissenschaftlich nicht erklären kann.
Dabei ist es etwas wichtiges. Es ist das was uns Menschen ausmacht, es ist das Beste was in uns Menschen steckt und es ist das besonderer für das Jesus auf eine einzigartige Art und Weise steht.

01.11.2009

Die 10 atheistischen Gebote

  1. Du sollst nicht glauben!
  2. Du sollst dir kein Selbstbildnis machen und es Gott nennen!
  3. Du sollst keine Götter neben dir dulden!
  4. Du sollst keinen Schöpfer haben!
  5. Du sollst deine Kinder ehren und sie deshalb mit Gott in Frieden lassen!
  6. Sei auch gut ohne Gott!
  7. Du sollst keine Götter neben der Wissenschaft haben!
  8. Liebe deinen Nächsten ohne schlechtes Gewissen!
  9. Du sollst den Sabbat nicht ehren!
  10. Du sollst als Schöpfer nicht knien!

04.10.2009

Religös sein - Unsinn, brauch ich nicht.




Als ehemaliger Atheist ist es für mich zwischenzeitlich ganz normal religiös zu sein. Ich erinnere mich sehr gut an die Leere die ich empfand, aber auch an die andere Sichtweise mit Problemen umzugehen.

Eigentlich leben wir in Europa ja in einer heilen Welt, haben aber trotzdem viele Problem. Und viele dieser Probleme lösen wir nun mal so wie man es gelernt hat, oftmals schmerzhaft gelernt hat. Man geht halt seinen Weg, manchen Problemen stellt man sich, anderen geht man aus den Weg, andere verdrängt man und wenn man schaft ohne Psychopharmaka und/oder Alkoholabhängigkeit älter als 70 zu werden ist das für manche schon eine Leistung.

Das ändert sich grundlegend wenn man religiös wird und es ernst meint. Weil man weiß das es jemanden gibt der einen immer zur Seite steht und der alles mitbekommt - Gott - und weil man von einen anderen Weg hört mit Problemen fertig zu werden. Der Weg ist knüppeldick, man stellt sich den Problemen frontal mit inniger Nächstenliebe, Selbstkritik und auch Vergebung und plötzlich stellt man fest, das man auch die Probleme lösen kann die vorher unlösbar gewesen sind.
Zugegeben, das ganze ist nicht so leicht gelebt wie man es aufschreibt, aber es klappt. Nur klappt das auch bei wirklich großen Problemen? Finanzielle Probleme die es unmöglich machen weiterzuexistieren oder noch schlimmer: Probleme durch die Folgen einer Gewalttat?



Auf kath.net habe ich von einer Familie gelesen die wirklich schlimmes mitgemacht hat und unglaubliches geschafft hat. Liest selber:

Vergebung für einen Mörder

Ein Sexualverbrechen mit tiefgreifenden Folgen. Von Klaus Rösler.

Freiburg/Br. (kath.net/idea) „Wir sind durch die Hölle gegangen.“ Was Ursula Link aus Schallstadt bei Freiburg im Breisgau zu beschreiben versucht, lässt sich kaum in Worte fassen. Es ist wie in einem schlechten Film. Ihre Tochter Stefanie wird sexuell missbraucht und umgebracht. Und die Leiche anschließend geschändet. Dass Ursula Link heute – fast neun Jahre später – über die Tat sprechen kann, verdankt sie Gott. Sie hat sogar dem Täter vergeben – von Angesicht zu Angesicht. idea-Mitarbeiter Klaus Rösler sprach mit der 54-Jährigen.

Die Jahrtausendwende will die 16-jährige Realschülerin Stefanie Link mit Freundinnen feiern – in Freiburg. Am frühen Morgen wollen sie zurück. Doch aus Versehen besteigen die drei einen falschen Bus. An der Endhaltestelle machen sie sich zu Fuß auf den Heimweg. Sie freuen sich, als ein weißer VW-Golf stoppt und der Fahrer ihnen anbietet, sie mitzunehmen.

Nur nach Schallstadt würde er nicht fahren. Zwei Mädchen steigen ein – und kommen in der Silvesternacht nach Hause. Steffi aus Schallstadt geht alleine weiter. Plötzlich ist der nette Fahrer jedoch wieder da, nachdem er ihre beiden Freundinnen nach Hause gebracht hat. Sie steigt sorglos ein. Zwei Kilometer vor ihrem Zuhause biegt der Mann in einen Feldweg ab ...

Den ganzen Neujahrstag über macht sich Ursula Link Sorgen. Steffi ist noch nie weggeblieben, ohne Bescheid zu sagen. Vergeblich ruft die Mutter ihre Tochter auf dem Handy an. Sie telefoniert mit allen Freundinnen. Abends geht sie zur Polizei. Am nächsten Tag findet ein Bauer die Leiche. Die Polizei überbringt die Todesnachricht.

Seit diesem Augenblick ist für Ursula Link und ihre andere Tochter Nadine nichts mehr so wie vorher. Das Leben wird für beide unerträglich. Da Ursula Link seit der Trennung von ihrem Mann 1992 alleinerziehend und in Teilzeit berufstätig ist, hatte Steffi sich um ihre zwei Jahre jüngere, 14-jährige Schwester Nadine gekümmert. Alle drei hingen sehr aneinander. Deshalb schmerzt der Verlust umso mehr. Weiterzuleben kostet unendlich viel Kraft.

Ursula Link kann nicht mehr arbeiten. Ihre Tochter bekommt Probleme in der Schule, wird zur Außenseiterin. Es ist für sie kein Trost, dass der Täter schon wenige Tage später ermittelt wird.

Endlose Alpträume – Hilfe von Christen

Zwei Jahre nach der Tat versucht Nadine sich das Leben zu nehmen. Der Selbstmordversuch scheitert. Einige Wochen verbringt sie in der Jugendpsychiatrie. Doch die Verhaltenstherapie – die sie zusammen mit ihrer Mutter macht – hilft nur bedingt. Aus Angst vor Alpträumen schlafen Mutter und Tochter meist eng aneinandergekuschelt. Und trotzdem wachen sie oft schweißgebadet in Panik auf.

Ursula und Nadine Link fühlen sich zwar alleingelassen, aber sie sind es nicht. Denn Eltern von Freunden ihrer toten Tochter Stefanie kümmern sich um sie. Es sind Christen, Angehörige einer Pfingstgemeinde. Sie helfen mit Rat und Tat – im Haushalt und mit Gesprächen. Doch Ursula Link drücken auch Schulden, schließlich war sie ja nicht mehr in der Lage, zu arbeiten und Geld zu verdienen. Sie bittet diese Freunde um Geld, doch sie sind selber klamm.
„Der Einzige, der euch in eurer Situation noch helfen kann, ist Jesus Christus“, meinen die Freunde. Ursula Link und ihre verbliebene Tochter wissen: Sie haben nichts mehr zu verlieren. Sie entscheiden sich, Christen zu werden, sprechen es in einem Gebet aus. Es ist der 24. Oktober 2002. Das Gebet hat Folgen. Langsam geht es beiden besser. Der Lebensmut kommt zurück. Sie spüren: „Jesus Christus ist bei uns.“

Und Ursula Link macht eine ungewöhnliche Erfahrung: Sie liest in der Bibel und kann danach erstmals wieder schlafen. Am nächsten Morgen ist sie so fit, dass sie arbeiten gehen möchte. Sie liest am kommenden Tag weiter – mit denselben Folgen. Schließlich kehrt sie auf ihre Arbeitsstelle in einem Pharma-Unternehmen zurück.

Ursula Link besucht – zuerst zögerlich – auch die Gemeinde ihrer Freunde. Weil sie von niemandem angesprochen werden will, kommt sie als Letzte und geht als Erste. Sie steht ganz hinten. Doch als sie immer wieder kommt, stellt man ihr einen Stuhl hin – ein sichtbares Zeichen dafür, dass sie willkommen ist. In der Pfingstgemeinde lässt sie sich schließlich taufen. Die Taufe ihrer Tochter folgt ein Jahr später. Ihre Medikamente – Antidepressiva – brauchen sie nicht mehr. Nadine hat inzwischen ihre Mittlere Reife nachgeholt und ist Krankenschwester geworden. Heute arbeitet sie als Stationsschwester.

Ist Steffi bei Gott?

Die Lektüre der Bibel hat für Ursula Link weitere Folgen. Sie fragt sich: Ist ihre ermordete Tochter bei Gott? In einer Vision sieht sie Steffi plötzlich vor sich. Es geht ihr gut. Der Mutter wird klar, dass so friedlich nur jemand aussehen kann, der ganz nah bei Gott ist. Das gibt ihr Kraft.

Später – beim Lesen der Bibel – taucht dann aber die Frage auf: War denn Steffi überhaupt Christin? Auf unerwartete Weise erhält die Mutter darüber Klarheit. Denn beim Aufräumen findet sie ein kleines Neues Testament, das Steffi im Alter von elf Jahren von der missionarischen Bewegung der Gideons geschenkt bekommen hatte. Darin befindet sich ein Gebet („Mein Entschluss, Jesus Christus als meinen Erretter anzunehmen ...“) – unterschrieben von Steffi. Ursula Link ist überglücklich: „Jesus hat mir mit der Unterschrift in der Bibel gezeigt: Schau her, es ist alles in Ordnung.“

Einsatz für Straftäter

In den nächsten Jahren macht sie weitere Glaubenserfahrungen. In einer internationalen Pfingstgemeinde in Freiburg hört sie, dass der Pastor und andere Mitarbeiter oft Strafgefangene hinter Gittern besuchen. Dort will sie mitarbeiten. Deshalb schließt sie sich der Gruppe an, einem Arbeitszweig der Gefangenenmission „Schwarzes Kreuz“.

Im Gefängnis wird ihr deutlich, dass ihr die Straftäter besonders am Herzen liegen: „Ich kann diese Menschen mit den Augen Jesu sehen. Ob Bankräuber, Mörder, Drogenabhängiger – das spielt alles keine Rolle.“ Sie verspürt eine große Liebe zu ihnen. Und dabei wird ihr bewusst: Eines Tages wird sie dem Mörder ihrer Tochter begegnen.

Dieser Gedanke ist für sie plötzlich nicht mehr erschreckend. Den Mann hat sie kurz gesehen – bei zwei Verhandlungen. Beim ersten Mal wird er zu einer 13-jährigen Haftstrafe verurteilt. Das Urteil empfindet die Staatsanwaltschaft als zu milde. In der zweiten Verhandlung wird er zu lebenslänglich mit anschließender Sicherheitsverwahrung verurteilt. Ursula Link weiß, dass sie auch ihm vergeben muss.

Treffen mit dem Mörder

Anfang dieses Jahres erfährt sie, dass der Täter schwerstkrank in eine Klinik verlegt worden ist. Sie sieht eine Chance, ihn endlich zu treffen. Der Staatsanwalt, dem sie die Idee vorträgt, mauert. Er hat Angst, dass die Mutter sich nur rächen will. Auch die Ehefrau des Täters fürchtet sich zunächst vor einer Begegnung. Dennoch kommt es zu dem Treffen. Anfang Februar 2009 ist es so weit.

Der Gefängnisseelsorger, eine Sozialarbeiterin und die Ehefrau des Täters sind mit dabei. Ursula Link reicht dem Todkranken ihre Hand und sagt ihm, dass sie ihm vergeben hat, nachdem sie Jesus Christus kennen gelernt hat, der ihr ein neues Leben geschenkt hat. Und sie sagt ihm auch, dass Gott ihm auch vergeben will, wenn er seine Schuld bekennt.

Ein heiliger Moment

Völlig unerwartet bittet der Mann schließlich die Mutter der Tochter, die er umgebracht hat, mit ihm zu beten. Und sie beten tatsächlich zusammen. Sie hat den Eindruck, dass sie mit ihm ein Gebet sprechen sollte, in dem er bekennt, künftig Jesus Christus nachfolgen zu wollen (ein so genanntes Übergabegebet). Tatsächlich spricht der Mann dieses Gebet nach. „Das war ein ganz heiliger Moment“, sagt Ursula Link. „Die Herrlichkeit Gottes war in dem Raum spürbar.“

Die anwesende Sozialarbeiterin ist so beeindruckt von der Atmosphäre, dass sie ebenfalls Ja zum Gebet sagt – und auch die Ehefrau des Mörders. Alle reichen sich die Hände und sprechen abschließend ein Vaterunser. 14 Tage später stirbt der Mann – als ein von Gott begnadigter Sünder. Ursula Link hat erlebt, wie real der Frieden sein kann, den Gott schenkt: „Das ist gewaltig und wunderschön.“

Quelle: kath.net




Das faszinierende daran: Damit kann die Familie einen Neuanfang schaffen. Natürlich ist das nicht jeden möglich diese Schritte zu tun, ob ich es könnte ist mehr als fraglich. Aber ich habe auch nicht diese Probleme und in meiner kleinen Welt gibt es auch des öfteren etwas zu verzeihen und zu vergeben, auch wenn es viel harmlosere Dinge sind.
Wie sieht es bei Dir aus? Trägst Du viel Last mit Dir herum? Willst Du Deine Last alleine tragen oder Dir von Gott helfen lassen? Hast Du schon einmal darüber nachgedacht anderen zu vergeben?