Die 22-jährige Publizistin Leah Libresco hat sich kritisch mit der christlichen Theologie auseinandergesetzt und ist zu folgenden Ergebnis gekommen: Der katholische Glaube ist ihrer Einschätzung nach die einzige vielversprechende Religion, um die "lebendige Wahrheit" zu erreichen.
Mehr dazu auf kath.net: Katholisch statt atheistisch: US-amerikanische Bloggerin konvertiert
22.06.2012
29.05.2012
Wenn radikale Atheisten sich treffen...
Am letzten Wochenende hat sich mal wieder ein kleines Häufchen radikaler Atheisten für einen Bundesweiten Kongress getroffen. Das der Veranstaltungsort ein sargähnlicher Theatersaal war, passt wohl zu der Gesellschaft.
Dabei hat sich wieder herausgestellt das radikale Atheisten ein großes Problem haben: Sie sind gegen Gott, nur wie kann man gegen etwas sein von dem man die Existenz bestreitet?
Dieses Problem ließe sich lösen wenn es so einfach wäre gegen Gott zu argumentieren. Zum Beispiel mit Anti-Gottbeweisen. Denn so wie es etliche Gottesbeweise gibt - alleine 8 Stück von Thomas von Aquin - so gibt es keinen Beweis das es Gott nicht gibt.
Auf kath.net gibt es zu dem Treffen einen interessanten Artikel: 'Guten Morgen, liebe Heiden!'
29.04.2012
Nationalsozialistischer Weihnachtskult
Heute wurde ein interessanter Artikel auf Wikipedia ausgezeichnet: "Nationalsozialistischer Weihnachtskult". In diesem Artikel wird beschrieben wie das Regime der NSDAP versucht hat den Christlichen Glauben auszumerzen und mit einem Hitlerkult zu ersetzen. Was hat das mit Atheismus zu tun? Wer ein wenig Kenntnis von den Vorgängen in der DDR oder von Forderungen von fundamentalistischen Atheisten hat, dem kommt manches in dem Artikel bekannt vor. Offensichtlich haben manche Gedanken das atheistische NSDAP-Regime 3. Reich überdauert.
Aber ich will nicht lange ausholen, liest selber: Nationalsozialistischer Weihnachtskult
PS.: Sicher kommt wieder die Aussage: "Mit einem humanistischen und aufgeklärten Atheismus hat das nichts zu tun!" Wenn es den "humanistischen und aufgeklärten Atheismus" geben soll, dann kann man mir bitteschön ein Land sagen in dem er gelebt wird. Und dann bitte auch wie man dort zu den Themen Religionsfreiheit, Abtreibung und Menschenrechten steht.
Aber ich will nicht lange ausholen, liest selber: Nationalsozialistischer Weihnachtskult
PS.: Sicher kommt wieder die Aussage: "Mit einem humanistischen und aufgeklärten Atheismus hat das nichts zu tun!" Wenn es den "humanistischen und aufgeklärten Atheismus" geben soll, dann kann man mir bitteschön ein Land sagen in dem er gelebt wird. Und dann bitte auch wie man dort zu den Themen Religionsfreiheit, Abtreibung und Menschenrechten steht.
27.03.2012
Gründe GEGEN Gott, Jesus und Kirche gesucht: Atheisten, Muslime, Esoteriker: Bitte antworten!
Auf Youtube macht ein gewisser Steffen eine Aktion die für Atheisten interessant sein kann. Sieht selber:
03.02.2012
Atheistisches Festival mit brennenden Kirchen und Synagogen beworben
In der Werbung für ein atheistisches Festival auf der Militärbasis Fort Bragg im US-Bundesstaat North Carolina machen Atheisten in einem Musikvideo mit brennenden Kirchen und blutigen Kreuzen deutlich welche Einstellung sie zur Religion pflegen. Im dazu gehörenden Lied "Hysteria" kündigt die Gruppe Aiden das „Abbrennen eurer Synagogen“ und "Abfackeln eurer heiligen Bücher" an.Neben Aiden werden andere Musikgruppen und atheistische Redner auftreten, unter anderem auch der britische Evolutionsbiologe Richard Dawkins. Für Kinder ist ein "säkulares Sommercamp" vorgesehen.
Quelle: kath.net
Anmerkung: Natürlich wird nicht von brennenden Moscheen gesprochen, denn das trauen sich die Atheisten nicht. Muslime verstehen hier keinen Spaß, während Juden und Christen bekanntlich sehr freidlich sind.
30.12.2011
Was glauben Atheisten
Atheisten sind langweilige Menschen.
Sie schauen in den Spiegel und glauben, was sie sehen.
Andreas Thiel, schweizer Kabarettist
Sie schauen in den Spiegel und glauben, was sie sehen.
Andreas Thiel, schweizer Kabarettist
24.09.2011
Vom heiligen Zeitgeist
Ein liberaler Katholik hat zusammengefasst was viele Katholiken die Tage denken. Ich kopiere den Beitrag, enthält er doch sehr gut formulierte Antworten an Atheisten.
Quelle: Rechtsliberale in der FDP
(Erstellt am September 22, 2011 von sventritschler)
Als liberaler Katholik von mir an dieser Stelle ein Vorab-Disclaimer: Was ich glaube ist meine Sache und was Sie glauben ist die Ihre. Ich mache niemandem Vorschriften und niemand möge mir Vorschriften machen! Ob Sie an Gott, Allah, das Spaghettimonster, den Klimawandel oder gar nichts glauben wollen, ist Ihnen überlassen.
Das zuerst. Eigentlich widerstrebt es mir ja, Selbstverständliches in Form politischer Glaubensbekenntnisse zu wiederholen, aber ich mache es sicherheitshalber: Atheistische Dünnhäutigkeit tritt gerade besonders scharf in den Vordergrund und da geht man lieber auf Nummer sicher.
Atheistische Dünnhäutigkeit, anders kann man das Affentheater des dildoschwingenden und kondomwerfenden Mobs nicht nennen, der in Berlin, Erfurt und Freiburg fröhliche Urständ feiert. Wie gesagt, man kann glauben und nicht glauben, was man möchte, und man darf sich in unserem freien Land auch auf der Straße zum Deppen machen. Aber man muss ja nicht.
Die Ekelhaftigkeiten, die da dargeboten werden, schmerzen manche Christen, aber sie wissen, dass es der Preis einer freien Gesellschaft ist. Bemerkenswert, dass sie überwiegend aus der Ecke kommen, wo man sonst immer schnell den Kotau vor burka- und kopftuchtragenden Fundamentalisten macht, wenn es mal wieder um Schweinfleisch in Schulen, Karikaturen, Minarette und andere Beglückungen aus Nahost geht.
Dort tritt die eigene, vermeintlich aufgeklärte Überlegenheit schnell hinter der eigene Feigheit zurück. Die Verteidigung des Laizismus in Deutschland gegen die katholische Kirche ist in etwa so mutig und hat soviel mit aufständischem Rebellentum zu tun, wie die Verteidigung von Kondomen auf dem CSD. Wenn die ach so fortschrittlichen Atheistenmenschen tatsächlich gegen Unrecht im Namen des Glaubens protestieren wollten, dann sollten sie vor der Iranischen Botschaft oder vor der nächsten Moschee demonstrieren, gegen einen Glauben, dessen radikale Zweige für den Mord an Schwulen und Ehebrecherinnen verantwortlich zeichnen. Aber da niemand gerne Dynamit im Briefkasten hat und da Islamkritik ja etwas für Nazifaschistenchauvinistenrassisten ist, beschränkt man sich auf Papstkritik. Die Katholiken sprengen ihre Gegner ja nicht, sondern beten auch noch für sie.
Die zeitgeistige „Elite“ in Politik und Medien darf assistieren: Der Spiegel druckt den unvermeidlichen Titel (Hitler ist nächste Woche wieder dran.), der Staatsfunk ist dabei und überhaupt jeder Politiker, der mal eine Kirche gesehen hat, darf seine ganz eigene Glaubenslehre verbreiten. Gebetsmühlenhaft werden die immer selben Themen heruntergeleiert. Ein paar Worte dazu:
Missbrauchsskandal:
Jeder einzelne Missbrauch von Kindern ist schlimm und muss streng verfolgt werden. Mehr als seine Vorgänger hat Benedikt sich dafür eingesetzt und versucht, zu den Opfern solcher Untaten Brücken zu bauen und Ausgleich zu schaffen.
Fest steht auch, dass es sich um kein katholisches Phänomen handelt: Vielmehr scheinen hierarchische, abgeschlossene Einrichtungen, in denen Erwachsene und Kinder auf engem Raum zusammenleben, einen besonderen Nährboden für Missbrauch zu bilden. Hier muss man besonders wachsam sein. Evangelische Einrichtungen und auch besonders progressive, wie die Odenwaldschule, stehen katholischen Schulen da in nichts nach, es gibt nur nicht so viele davon.
Wie gesagt, jeder Fall ist verabscheuungswürdig und schrecklich und durch nichts zu entschuldigen. Es geht hier aber um individuelles Versagen und nicht um die Kirche als ganzes.
Zölibat
Im selben Atemzug wird üblicherweise das Zölibat genannt. Denn, so die verquere Logik, wer keinen Sex haben dürfe, greife irgendwann auf kleine Kinder zurück. Wissenschaftlich ist das freilich Blödsinn und zeugt auch von einem sehr sehr düsteren Menschenbild.
Ja, Priester sollen nach katholischer Lehre ehelos, in Armut und Gehorsam leben und sich ganz ihrem Dienst an Gott widmen. Kompromisslos.
Wer Familie hat, wird wissen, dass Beruf und Familie kaum unter einen Hut zu bringen sind, ohne dass man Kompromisse eingeht. Das ist normal, aber nach katholischer Lehre für einen Priester, der ja berufen ist, nicht wünschenswert.
Dass hier ein kausaler Zusammenhang zum Priestermangel besteht, ist wahrscheinlich, aber auch kein Grund, einfach jahrhundertealte Traditionen über Bord zu werfen. Die Ansprüche an Gottesdiener sind hoch, man sollte sie nicht senken, nur um ein quantitatives Ziel zu erreichen.
Sexualmoral
Scheinbar das allerwichtigste Thema überhaupt: Jeder soll mit jedem dürfen. Was ja grundsätzlich auch schon erfüllt ist, aber jetzt will man dazu auch noch einen päpstlichen Segen haben. Auch wenn man eigentlich säkular ist, sicher ist sicher.
Auch hier ist klar und wird von niemandem bestritten: Was erwachsene Menschen gemeinsam im Schlafzimmer treiben, ist ihre Sache. Die Kirche aber ist nicht Gesetzgeber, sondern moralische Instanz, die sich zuallererst an ihre Mitglieder richtet.
Sie vertritt eine traditionelle Auffassung von der Ehe, als einen nur durch den Tod zu beendenden Bund. Dafür hat sie ganz England geopfert und sie wird diese Position sicher nicht deshalb räumen, weil ein geschiedener Bundespräsident und der rote Berliner Pöbel das sich wünschen.
In einer Zeit, in der 13jährige „Gangbangs“ veranstalten und Grundschulkinder schon mit Gendererziehung und Masturbationsunterricht an staatliche Zwangsschulen „oversexed“ werden, ist das ein angenehmer Kontrast.
Und eines muss man auch ganz klar sagen: Die Kirche wendet sich nicht von ihren Schäfchen ab. Nicht von den Geschiedenen und nicht von den Schwulen und Lesben. Sie missbilligt zwar deren Lebensstil, bietet ihnen aber Beistand, wie sie das für alle Menschen tut, die nach ihrem Verständnis sündigen. Sie hängt niemanden an Baukräne oder steinigt ihn.
Abtreibung
Im Strafgesetzbuch steht, sie sei rechtswidrig und bliebe in Ausnahmefällen straffrei. Hört man aber unseren „Meinungsmachern“ zu, könnte man meinen sie sei ein Menschenrecht. Ich bin gegen die Tötung von Leben, ich bin gegen die Todesstrafe und bin gegen Abtreibung, außer die Schwangerschaft ist eine Gefahr für die Mutter. Ausnahmslos. Das Recht auf Leben ist das fundamentale Menschenrecht, da gibt es nichts zu relativieren oder abzuwägen.
Niemand kann mit abschließender Gewissheit sagen, wo Leben beginnt. Der vierte Schwangerschaftsmonat ist ein völlig willkürlich festgesetzter Zeitpunkt.
Es gibt andere Meinungen und ich respektiere sie. Aber ich würde mir auch etwas Respekt von der Gegenseite erwarten. Hier bekommt man aber oft nur Hass: Kürzlich fand in Berlin der „Marsch für das Leben“ statt. Abtreibungsgegner protestierten gegen die hunderttausendfache Tötung von Embryonen in Deutschland.
Wie gesagt, man kann anderer Meinung sein und meinetwegen kann man das auch per Demonstration kundtun. Aber die Gehässigkeit, Geschmacklosigkeit und Militanz der teilweise handgreiflichen Abtreibungsbefürworter lässt doch tief blicken.
Was mich ärgert, ist nicht die andere Meinung. Es ist die Selbstgerechtigkeit und Intoleranz mit der sie vorgebracht wird.
Und es ist auch nicht so, dass man die jungen Mütter mit ihren Sorgen alleine lasse, wie das oft behauptet wird. Gerade die Kirche tut sich mit einer Vielzahl von Hilfen für Mütter in Not hervor.
Und wer mir jetzt das Liberalsein absprechen möchte, dem gebe ich zu bedenken, dass die Ikone der Libertären, Ron Paul, der über 2000 Babies zur Welt brachte und ganz sicher kein evangelikaler Fanatiker ist, sich in seinem letzten Buch „Liberty Defined“ ganz klar gegen Abtreibung ausspricht. Wie auch andere führende Libertäre. Ihm fällt auf, was auch mich immer wieder verwundert: Leute, die für jeden Polizistenmörder, der hingerichtet wird Lichterketten bilden, scheinen gar nicht genug unschuldige und wehrlose Embryonen töten zu können.
Laizismus
Dann ist da noch die Trennung von Kirche und Staat, die ich persönlich auch für wünschenswert halte. Allerdings muss man festhalten, dass sie in Deutschland noch nie konsequent verwirklich wurde und auch im Grundgesetz keinesfalls festgeschrieben ist. Es ist ein inexistenter Verfassungsgrundsatz, der aber umso öfter beschworen wird.
Formell stellt der Papstbesuch da kein Problem dar, kommt er doch als Staatsoberhaupt, wenn auch als Chef eines sehr kleinen Staates. Aber darum geht es wahrscheinlich auch nicht: Warum darf er vor dem Bundestag sprechen und nicht andere? Dass die Frage sich niemand beim Borderline-Diktator Putin stellte, möchte ich gar nicht weiter hinterfragen. Aber heißt Trennung von Staat und Kirche wirklich, dass man dem Oberhaupt von 1,2 Milliarden Menschen auf der Welt und immerhin einem guten Viertel aller Deutschen im Bundestag kein Gehör schenken darf?
Zum Thema Kirchensteuer und Staatsleistungen auch noch ein paar Worte, denn auch die Diskussion wird ständig aufgewärmt:
1. Der Papst ist gegen die Kirchensteuer.
2. Die Kosten für das Eintreiben der Kirchensteuer werden von der Kirchensteuer abgezogen.
3. Alle Glaubensgemeinschaften können grundsätzlich Kirchensteuern erheben.
4. Staatsleistungen sind keine Subventionen, sondern Entschädigungen für staatliche Enteignungen. Das Grundgesetz sieht vor, dass sie beendet werden können, indem die Länder eine endgültige Abfindung zahlen („ablösen“), das wäre aber teuer.
Die bemerkenswert offene Aussprache des Papstes gegen das deutsche Kirchensteuersystem ist leider ungehört verhallt. Kein großes Medienecho. Schließlich passt sie ja auch nicht ins Bild vom raffgierigen, halsstarrigen und veränderungsresistenten Mann in Rom.
Am wenigsten haben sie die so genannten progressiven Kräfte innerhalb der Kirchen (ganz ökumenisch) begrüßt. Schließlich hat man es sich bei stattlichem Gehalt, Haushälterin und Dienstwagen ganz bequem eingerichtet.
Ach ja, diese progressiven Kräfte. „Kirche von unten“ und wie sie auch heißen mögen. Sie hätten den Katholizismus gerne ein bisschen protestantischer. Käßmanniger. Wo man Konfirmanden eine zurechtgegenderte „Gerechte Bibel“ überreicht und auch ansonsten alles gut findet, was auch im SPD-Parteivorstand gut ankommt. Der liebe Gott soll da eher eine untergeordnete, allegorische Rolle spielen. „Religiöses Abklingbecken“ nennt das Matthias Mattusek sehr zutreffend im Spiegel dieser Woche. (Der Quotenkatholik durfte ganz hinten unter der Überschrift „Polemik“ auch was sagen.)
Man gibt sich dem Glauben hin, dass eine geschmeidigere Kirche, die nicht sooft aneckt, auch ihre Bänke wieder füllt. Welch ein kolossaler Trugschluss! Die evangelischen Kirchen erodieren geradezu, dagegen ist die Abwanderung bei den Katholiken fast harmlos. Die Menschen suchen im Glauben doch keine Zeitgeistinstitution. Im Gegenteil: Was gestern richtig war, ist nicht schon deshalb falsch, weil es heute unpopulär ist. Deshalb ist auch eine Demokratisierung der Kirche aus katholischer Sicht (Und die ist maßgeblich.) nicht wünschenswert. Wahrheit ist nicht teilbar, über Glauben wird nicht abgestimmt. Und das wäre für mich als Liberalen und Demokraten nur dann ein Problem, wenn die Kirche einen Zwang auf mich ausüben könnte.
Das und ihre globale Ausdehnung hat die Kirche en gros allen zeitgeistigen und weltlichen Versuchungen widerstehen lassen. Wer irdische Himmelreiche erschaffen wollte, musste die Vertreter des göttlichen erstmal ins Gulag/KZ sperren, wie viel einfacher war es da, die Vertreter von „fortschrittlichen“ Landeskirchen ins Boot zu holen, bei allen lobenswerten Ausnahmen.
Und so haben alle Weltveränderer seit Bismarck sich an der alten Kirche gerieben. Sie hat sie alle überlebt und sie ist auch gar nicht so schwach, wie man es ihr unterstellt. Weltweit ist sie am wachsen, sogar dort, wo Christsein mit Lebensgefahr verbunden ist. Dass sie in Deutschland zahlenmäßig auf dem Rückzug ist, kann man zwar nicht übersehen, aber die Summe der Kirchensteuerzahler ist nicht die Größenordnung, in der man Glauben misst, genausowenig wie man durch einen Vermerk auf der Lohnsteuerkarte zum Katholiken wird.
Es ist ja auch kein Wunder, dass 40 Jahre Unterdrückung durch ein atheistisches Regime im einen Teil und gut 40 Jahre Kulturkampf der 68er im anderen Teil Spuren hinterlassen. Die deutschen Kirchenbeamten waren da oft auch zu behäbig und konfliktscheu. Insofern ist das Schrumpfen wahrscheinlich auch ein Gesundungsprozess, wer die Kirchensteuer nur zahlt, weil er seine prächtige Pfarrkirche als Background für Familienfeste braucht, der wird dem Katholizismus nicht weiterhelfen.
Und wer meint, er Glaube zwar an Gott, aber der habe seine Meinung alle paar Jahre ans aktuelle Zeitgeschehen anzupassen, der kann ja immer noch Protestant werden. Da kann er dann mit Margot Käßmann für die heilige Gendergerechtigkeit beten. Da ist dann zwar Kirche und Liturgie nicht so schön wie bei unserer Truppe, aber man kann nicht alles haben.
Zurück zum Papstbesuch. Ich habe eingangs die atheistische Dünnhäutigkeit angesprochen, die mich immer wieder verblüfft. Angeblich rationale und aufgeklärte Zeitgenossen entwickeln einen missionarischen Eifer wenn es um ihren Nichtglauben geht, der manchem Großinquisitor gut zu Gesicht gestanden hätte. Die bloße Anwesenheit von Gläubigen scheint schon Hysterie zu verursachen. Warum eigentlich? Wenn Kirche und der ganze Kram Unfug sind, warum wendet man sich nicht einfach lächelnd ab. Warum sagt man Missionaren an der Tür nicht freundlich, dass man kein Interesse hat? Woher dieser Hass? Ich kann nur spekulieren: Hat man Zweifel am eigenen (Un-) Glauben und will lieber nicht daran erinnert werden? Fühlt man sich unwohl bei dem Gedanken, dass es über den Menschen noch eine höhere Instanz geben könnte? Oder ist man einfach nur das, was man dem anderen vorwirft: Intolerant?
Wenn heute ein strammer Liberaler twittert, dass man den 68ern doch zumindest für den Atheismus dankbar sein muss, dann lässt mich das mit Befremden zurück. Wenn ein anderer meint, Katholizismus und Liberalismus gingen nicht zusammen, dann finde ich das schon fast lächerlich.
Papst Benedikt sprach heute im Bundestag vom Naturrecht, von gottgegebenem, nicht menschengemachtem Recht. Was der Mensch aber nicht gibt, kann er auch nicht nehmen. Das Recht auf ein freies Leben gehört ganz sicher dazu. Immer wenn Menschen geglaubt haben, alles stünde zu ihrer Disposition, hat das schrecklich geendet. Die schlimmsten Mörderbanden des 20. Jahrhunderts waren Vertreter atheistischer Staatsideologien.
Es stünde vermeintlich aufgeklärten und liberalen Menschen gut zu Gesicht, mit Demut zur Kenntnis zu nehmen, dass auch sie nicht im Besitz aller Weisheit sind. Sie müssen keine Katholiken werden. Aber ein wenig Respekt wäre wünschenswert.
Quelle: Rechtsliberale in der FDP
(Erstellt am September 22, 2011 von sventritschler)
Als liberaler Katholik von mir an dieser Stelle ein Vorab-Disclaimer: Was ich glaube ist meine Sache und was Sie glauben ist die Ihre. Ich mache niemandem Vorschriften und niemand möge mir Vorschriften machen! Ob Sie an Gott, Allah, das Spaghettimonster, den Klimawandel oder gar nichts glauben wollen, ist Ihnen überlassen.
Das zuerst. Eigentlich widerstrebt es mir ja, Selbstverständliches in Form politischer Glaubensbekenntnisse zu wiederholen, aber ich mache es sicherheitshalber: Atheistische Dünnhäutigkeit tritt gerade besonders scharf in den Vordergrund und da geht man lieber auf Nummer sicher.
Atheistische Dünnhäutigkeit, anders kann man das Affentheater des dildoschwingenden und kondomwerfenden Mobs nicht nennen, der in Berlin, Erfurt und Freiburg fröhliche Urständ feiert. Wie gesagt, man kann glauben und nicht glauben, was man möchte, und man darf sich in unserem freien Land auch auf der Straße zum Deppen machen. Aber man muss ja nicht.
Die Ekelhaftigkeiten, die da dargeboten werden, schmerzen manche Christen, aber sie wissen, dass es der Preis einer freien Gesellschaft ist. Bemerkenswert, dass sie überwiegend aus der Ecke kommen, wo man sonst immer schnell den Kotau vor burka- und kopftuchtragenden Fundamentalisten macht, wenn es mal wieder um Schweinfleisch in Schulen, Karikaturen, Minarette und andere Beglückungen aus Nahost geht.
Dort tritt die eigene, vermeintlich aufgeklärte Überlegenheit schnell hinter der eigene Feigheit zurück. Die Verteidigung des Laizismus in Deutschland gegen die katholische Kirche ist in etwa so mutig und hat soviel mit aufständischem Rebellentum zu tun, wie die Verteidigung von Kondomen auf dem CSD. Wenn die ach so fortschrittlichen Atheistenmenschen tatsächlich gegen Unrecht im Namen des Glaubens protestieren wollten, dann sollten sie vor der Iranischen Botschaft oder vor der nächsten Moschee demonstrieren, gegen einen Glauben, dessen radikale Zweige für den Mord an Schwulen und Ehebrecherinnen verantwortlich zeichnen. Aber da niemand gerne Dynamit im Briefkasten hat und da Islamkritik ja etwas für Nazifaschistenchauvinistenrassisten ist, beschränkt man sich auf Papstkritik. Die Katholiken sprengen ihre Gegner ja nicht, sondern beten auch noch für sie.
Die zeitgeistige „Elite“ in Politik und Medien darf assistieren: Der Spiegel druckt den unvermeidlichen Titel (Hitler ist nächste Woche wieder dran.), der Staatsfunk ist dabei und überhaupt jeder Politiker, der mal eine Kirche gesehen hat, darf seine ganz eigene Glaubenslehre verbreiten. Gebetsmühlenhaft werden die immer selben Themen heruntergeleiert. Ein paar Worte dazu:
Missbrauchsskandal:
Jeder einzelne Missbrauch von Kindern ist schlimm und muss streng verfolgt werden. Mehr als seine Vorgänger hat Benedikt sich dafür eingesetzt und versucht, zu den Opfern solcher Untaten Brücken zu bauen und Ausgleich zu schaffen.
Fest steht auch, dass es sich um kein katholisches Phänomen handelt: Vielmehr scheinen hierarchische, abgeschlossene Einrichtungen, in denen Erwachsene und Kinder auf engem Raum zusammenleben, einen besonderen Nährboden für Missbrauch zu bilden. Hier muss man besonders wachsam sein. Evangelische Einrichtungen und auch besonders progressive, wie die Odenwaldschule, stehen katholischen Schulen da in nichts nach, es gibt nur nicht so viele davon.
Wie gesagt, jeder Fall ist verabscheuungswürdig und schrecklich und durch nichts zu entschuldigen. Es geht hier aber um individuelles Versagen und nicht um die Kirche als ganzes.
Zölibat
Im selben Atemzug wird üblicherweise das Zölibat genannt. Denn, so die verquere Logik, wer keinen Sex haben dürfe, greife irgendwann auf kleine Kinder zurück. Wissenschaftlich ist das freilich Blödsinn und zeugt auch von einem sehr sehr düsteren Menschenbild.
Ja, Priester sollen nach katholischer Lehre ehelos, in Armut und Gehorsam leben und sich ganz ihrem Dienst an Gott widmen. Kompromisslos.
Wer Familie hat, wird wissen, dass Beruf und Familie kaum unter einen Hut zu bringen sind, ohne dass man Kompromisse eingeht. Das ist normal, aber nach katholischer Lehre für einen Priester, der ja berufen ist, nicht wünschenswert.
Dass hier ein kausaler Zusammenhang zum Priestermangel besteht, ist wahrscheinlich, aber auch kein Grund, einfach jahrhundertealte Traditionen über Bord zu werfen. Die Ansprüche an Gottesdiener sind hoch, man sollte sie nicht senken, nur um ein quantitatives Ziel zu erreichen.
Sexualmoral
Scheinbar das allerwichtigste Thema überhaupt: Jeder soll mit jedem dürfen. Was ja grundsätzlich auch schon erfüllt ist, aber jetzt will man dazu auch noch einen päpstlichen Segen haben. Auch wenn man eigentlich säkular ist, sicher ist sicher.
Auch hier ist klar und wird von niemandem bestritten: Was erwachsene Menschen gemeinsam im Schlafzimmer treiben, ist ihre Sache. Die Kirche aber ist nicht Gesetzgeber, sondern moralische Instanz, die sich zuallererst an ihre Mitglieder richtet.
Sie vertritt eine traditionelle Auffassung von der Ehe, als einen nur durch den Tod zu beendenden Bund. Dafür hat sie ganz England geopfert und sie wird diese Position sicher nicht deshalb räumen, weil ein geschiedener Bundespräsident und der rote Berliner Pöbel das sich wünschen.
In einer Zeit, in der 13jährige „Gangbangs“ veranstalten und Grundschulkinder schon mit Gendererziehung und Masturbationsunterricht an staatliche Zwangsschulen „oversexed“ werden, ist das ein angenehmer Kontrast.
Und eines muss man auch ganz klar sagen: Die Kirche wendet sich nicht von ihren Schäfchen ab. Nicht von den Geschiedenen und nicht von den Schwulen und Lesben. Sie missbilligt zwar deren Lebensstil, bietet ihnen aber Beistand, wie sie das für alle Menschen tut, die nach ihrem Verständnis sündigen. Sie hängt niemanden an Baukräne oder steinigt ihn.
Abtreibung
Im Strafgesetzbuch steht, sie sei rechtswidrig und bliebe in Ausnahmefällen straffrei. Hört man aber unseren „Meinungsmachern“ zu, könnte man meinen sie sei ein Menschenrecht. Ich bin gegen die Tötung von Leben, ich bin gegen die Todesstrafe und bin gegen Abtreibung, außer die Schwangerschaft ist eine Gefahr für die Mutter. Ausnahmslos. Das Recht auf Leben ist das fundamentale Menschenrecht, da gibt es nichts zu relativieren oder abzuwägen.
Niemand kann mit abschließender Gewissheit sagen, wo Leben beginnt. Der vierte Schwangerschaftsmonat ist ein völlig willkürlich festgesetzter Zeitpunkt.
Es gibt andere Meinungen und ich respektiere sie. Aber ich würde mir auch etwas Respekt von der Gegenseite erwarten. Hier bekommt man aber oft nur Hass: Kürzlich fand in Berlin der „Marsch für das Leben“ statt. Abtreibungsgegner protestierten gegen die hunderttausendfache Tötung von Embryonen in Deutschland.
Wie gesagt, man kann anderer Meinung sein und meinetwegen kann man das auch per Demonstration kundtun. Aber die Gehässigkeit, Geschmacklosigkeit und Militanz der teilweise handgreiflichen Abtreibungsbefürworter lässt doch tief blicken.
Was mich ärgert, ist nicht die andere Meinung. Es ist die Selbstgerechtigkeit und Intoleranz mit der sie vorgebracht wird.
Und es ist auch nicht so, dass man die jungen Mütter mit ihren Sorgen alleine lasse, wie das oft behauptet wird. Gerade die Kirche tut sich mit einer Vielzahl von Hilfen für Mütter in Not hervor.
Und wer mir jetzt das Liberalsein absprechen möchte, dem gebe ich zu bedenken, dass die Ikone der Libertären, Ron Paul, der über 2000 Babies zur Welt brachte und ganz sicher kein evangelikaler Fanatiker ist, sich in seinem letzten Buch „Liberty Defined“ ganz klar gegen Abtreibung ausspricht. Wie auch andere führende Libertäre. Ihm fällt auf, was auch mich immer wieder verwundert: Leute, die für jeden Polizistenmörder, der hingerichtet wird Lichterketten bilden, scheinen gar nicht genug unschuldige und wehrlose Embryonen töten zu können.
Laizismus
Dann ist da noch die Trennung von Kirche und Staat, die ich persönlich auch für wünschenswert halte. Allerdings muss man festhalten, dass sie in Deutschland noch nie konsequent verwirklich wurde und auch im Grundgesetz keinesfalls festgeschrieben ist. Es ist ein inexistenter Verfassungsgrundsatz, der aber umso öfter beschworen wird.
Formell stellt der Papstbesuch da kein Problem dar, kommt er doch als Staatsoberhaupt, wenn auch als Chef eines sehr kleinen Staates. Aber darum geht es wahrscheinlich auch nicht: Warum darf er vor dem Bundestag sprechen und nicht andere? Dass die Frage sich niemand beim Borderline-Diktator Putin stellte, möchte ich gar nicht weiter hinterfragen. Aber heißt Trennung von Staat und Kirche wirklich, dass man dem Oberhaupt von 1,2 Milliarden Menschen auf der Welt und immerhin einem guten Viertel aller Deutschen im Bundestag kein Gehör schenken darf?
Zum Thema Kirchensteuer und Staatsleistungen auch noch ein paar Worte, denn auch die Diskussion wird ständig aufgewärmt:
1. Der Papst ist gegen die Kirchensteuer.
2. Die Kosten für das Eintreiben der Kirchensteuer werden von der Kirchensteuer abgezogen.
3. Alle Glaubensgemeinschaften können grundsätzlich Kirchensteuern erheben.
4. Staatsleistungen sind keine Subventionen, sondern Entschädigungen für staatliche Enteignungen. Das Grundgesetz sieht vor, dass sie beendet werden können, indem die Länder eine endgültige Abfindung zahlen („ablösen“), das wäre aber teuer.
Die bemerkenswert offene Aussprache des Papstes gegen das deutsche Kirchensteuersystem ist leider ungehört verhallt. Kein großes Medienecho. Schließlich passt sie ja auch nicht ins Bild vom raffgierigen, halsstarrigen und veränderungsresistenten Mann in Rom.
Am wenigsten haben sie die so genannten progressiven Kräfte innerhalb der Kirchen (ganz ökumenisch) begrüßt. Schließlich hat man es sich bei stattlichem Gehalt, Haushälterin und Dienstwagen ganz bequem eingerichtet.
Ach ja, diese progressiven Kräfte. „Kirche von unten“ und wie sie auch heißen mögen. Sie hätten den Katholizismus gerne ein bisschen protestantischer. Käßmanniger. Wo man Konfirmanden eine zurechtgegenderte „Gerechte Bibel“ überreicht und auch ansonsten alles gut findet, was auch im SPD-Parteivorstand gut ankommt. Der liebe Gott soll da eher eine untergeordnete, allegorische Rolle spielen. „Religiöses Abklingbecken“ nennt das Matthias Mattusek sehr zutreffend im Spiegel dieser Woche. (Der Quotenkatholik durfte ganz hinten unter der Überschrift „Polemik“ auch was sagen.)
Man gibt sich dem Glauben hin, dass eine geschmeidigere Kirche, die nicht sooft aneckt, auch ihre Bänke wieder füllt. Welch ein kolossaler Trugschluss! Die evangelischen Kirchen erodieren geradezu, dagegen ist die Abwanderung bei den Katholiken fast harmlos. Die Menschen suchen im Glauben doch keine Zeitgeistinstitution. Im Gegenteil: Was gestern richtig war, ist nicht schon deshalb falsch, weil es heute unpopulär ist. Deshalb ist auch eine Demokratisierung der Kirche aus katholischer Sicht (Und die ist maßgeblich.) nicht wünschenswert. Wahrheit ist nicht teilbar, über Glauben wird nicht abgestimmt. Und das wäre für mich als Liberalen und Demokraten nur dann ein Problem, wenn die Kirche einen Zwang auf mich ausüben könnte.
Das und ihre globale Ausdehnung hat die Kirche en gros allen zeitgeistigen und weltlichen Versuchungen widerstehen lassen. Wer irdische Himmelreiche erschaffen wollte, musste die Vertreter des göttlichen erstmal ins Gulag/KZ sperren, wie viel einfacher war es da, die Vertreter von „fortschrittlichen“ Landeskirchen ins Boot zu holen, bei allen lobenswerten Ausnahmen.
Und so haben alle Weltveränderer seit Bismarck sich an der alten Kirche gerieben. Sie hat sie alle überlebt und sie ist auch gar nicht so schwach, wie man es ihr unterstellt. Weltweit ist sie am wachsen, sogar dort, wo Christsein mit Lebensgefahr verbunden ist. Dass sie in Deutschland zahlenmäßig auf dem Rückzug ist, kann man zwar nicht übersehen, aber die Summe der Kirchensteuerzahler ist nicht die Größenordnung, in der man Glauben misst, genausowenig wie man durch einen Vermerk auf der Lohnsteuerkarte zum Katholiken wird.
Es ist ja auch kein Wunder, dass 40 Jahre Unterdrückung durch ein atheistisches Regime im einen Teil und gut 40 Jahre Kulturkampf der 68er im anderen Teil Spuren hinterlassen. Die deutschen Kirchenbeamten waren da oft auch zu behäbig und konfliktscheu. Insofern ist das Schrumpfen wahrscheinlich auch ein Gesundungsprozess, wer die Kirchensteuer nur zahlt, weil er seine prächtige Pfarrkirche als Background für Familienfeste braucht, der wird dem Katholizismus nicht weiterhelfen.
Und wer meint, er Glaube zwar an Gott, aber der habe seine Meinung alle paar Jahre ans aktuelle Zeitgeschehen anzupassen, der kann ja immer noch Protestant werden. Da kann er dann mit Margot Käßmann für die heilige Gendergerechtigkeit beten. Da ist dann zwar Kirche und Liturgie nicht so schön wie bei unserer Truppe, aber man kann nicht alles haben.
Zurück zum Papstbesuch. Ich habe eingangs die atheistische Dünnhäutigkeit angesprochen, die mich immer wieder verblüfft. Angeblich rationale und aufgeklärte Zeitgenossen entwickeln einen missionarischen Eifer wenn es um ihren Nichtglauben geht, der manchem Großinquisitor gut zu Gesicht gestanden hätte. Die bloße Anwesenheit von Gläubigen scheint schon Hysterie zu verursachen. Warum eigentlich? Wenn Kirche und der ganze Kram Unfug sind, warum wendet man sich nicht einfach lächelnd ab. Warum sagt man Missionaren an der Tür nicht freundlich, dass man kein Interesse hat? Woher dieser Hass? Ich kann nur spekulieren: Hat man Zweifel am eigenen (Un-) Glauben und will lieber nicht daran erinnert werden? Fühlt man sich unwohl bei dem Gedanken, dass es über den Menschen noch eine höhere Instanz geben könnte? Oder ist man einfach nur das, was man dem anderen vorwirft: Intolerant?
Wenn heute ein strammer Liberaler twittert, dass man den 68ern doch zumindest für den Atheismus dankbar sein muss, dann lässt mich das mit Befremden zurück. Wenn ein anderer meint, Katholizismus und Liberalismus gingen nicht zusammen, dann finde ich das schon fast lächerlich.
Papst Benedikt sprach heute im Bundestag vom Naturrecht, von gottgegebenem, nicht menschengemachtem Recht. Was der Mensch aber nicht gibt, kann er auch nicht nehmen. Das Recht auf ein freies Leben gehört ganz sicher dazu. Immer wenn Menschen geglaubt haben, alles stünde zu ihrer Disposition, hat das schrecklich geendet. Die schlimmsten Mörderbanden des 20. Jahrhunderts waren Vertreter atheistischer Staatsideologien.
Es stünde vermeintlich aufgeklärten und liberalen Menschen gut zu Gesicht, mit Demut zur Kenntnis zu nehmen, dass auch sie nicht im Besitz aller Weisheit sind. Sie müssen keine Katholiken werden. Aber ein wenig Respekt wäre wünschenswert.
15.03.2011
15.02.2011
Atheismus - Nichts neues...
"Gebt Acht, dass euch niemand mit seiner Philosophie und falschen Lehre verführt, die sich nur auf menschliche Überlieferung stützen und sich auf die Elementarmächte der Welt, nicht auf Christus berufen."
Dieser Satz spiegelt eine häufige geführte Diskussion zwischen Atheisten und Gläubigen Menschen wieder. Viele die sich mit dem Theam beschäftigen, habne schon ähnliches gehört. Eigentlich ist der Satz nichts neues.
Stimmt, der Satz ist nichts neues. Er ist fast 2000 Jahre alt und stammt von Paulus (1. Brief an die Kolosser). Ein Zeltmacher, der eine theologische Ausbildung bei führenden jüdischen Theologen erhalten hat, hat diesen Satz formuliert und zeigt auf das man vor 2000 Jahren schon die gleichen Diskussionen geführt hat wie Heute. Auch mit den gleichen Argumenten hinsichtlich der Naturwissenschaftfen (Elementarmächte) und atheistische Philosophie.
Das interessante daran ist das die Worte von Paulus bis Heute gültig sind, aber nicht nur seine Worte, sondern auch seine Antworten. Das ist das faszinierende an der Bibel. Sie ist voll mit solchen erstaunlichen Antworten und der Grund warum die Bibel für viele Menschen der Weg zu Gott ist.
Denn, Paulus mag noch so klug gewesen sein, das seine Worte auch Heute noch zutreffen liegt nicht nur an seinem Intelekt, sondern auch daran das er sich vom Heiligen Geist hat leiten lassen.
Der "Heilige Geist", das ist die persönliche Beziehung die jeder Mensch zu Gott haben kann. Diese Beziehung zu Gott macht es möglich über sich hinaus zu wachsen.
Diese Beziehung zu Gott ist für uns Christen sehr wichtig, ist sie doch das leibhaftige Zeugnis Gottes.
Wer das nicht glaubt soll die Bibel lesen und sich überlegen wie es sein kann das so alte Worte bis Heute zutreffen. Zufall?
Von diesen Zufällen gibt es viele in der Bibel. Jeder der sich mal mit Zufällen beschäftigt hat weiß das mit jedem weitern gleichartigen Zufall die Wahrscheinlichkeit rapide abnimmt das es sich wirklich um Zufall handelt.
Wobei man nicht die Bibel braucht um Gott, also den Heiligen Geist kennen zu lernen. Man muss nur an Gott glauben und seine Wünsche und Bedürfnisse Gott übergeben.
Dieser Satz spiegelt eine häufige geführte Diskussion zwischen Atheisten und Gläubigen Menschen wieder. Viele die sich mit dem Theam beschäftigen, habne schon ähnliches gehört. Eigentlich ist der Satz nichts neues.
Stimmt, der Satz ist nichts neues. Er ist fast 2000 Jahre alt und stammt von Paulus (1. Brief an die Kolosser). Ein Zeltmacher, der eine theologische Ausbildung bei führenden jüdischen Theologen erhalten hat, hat diesen Satz formuliert und zeigt auf das man vor 2000 Jahren schon die gleichen Diskussionen geführt hat wie Heute. Auch mit den gleichen Argumenten hinsichtlich der Naturwissenschaftfen (Elementarmächte) und atheistische Philosophie.Das interessante daran ist das die Worte von Paulus bis Heute gültig sind, aber nicht nur seine Worte, sondern auch seine Antworten. Das ist das faszinierende an der Bibel. Sie ist voll mit solchen erstaunlichen Antworten und der Grund warum die Bibel für viele Menschen der Weg zu Gott ist.
Denn, Paulus mag noch so klug gewesen sein, das seine Worte auch Heute noch zutreffen liegt nicht nur an seinem Intelekt, sondern auch daran das er sich vom Heiligen Geist hat leiten lassen.Der "Heilige Geist", das ist die persönliche Beziehung die jeder Mensch zu Gott haben kann. Diese Beziehung zu Gott macht es möglich über sich hinaus zu wachsen.
Diese Beziehung zu Gott ist für uns Christen sehr wichtig, ist sie doch das leibhaftige Zeugnis Gottes.
Wer das nicht glaubt soll die Bibel lesen und sich überlegen wie es sein kann das so alte Worte bis Heute zutreffen. Zufall?
Von diesen Zufällen gibt es viele in der Bibel. Jeder der sich mal mit Zufällen beschäftigt hat weiß das mit jedem weitern gleichartigen Zufall die Wahrscheinlichkeit rapide abnimmt das es sich wirklich um Zufall handelt.
Wobei man nicht die Bibel braucht um Gott, also den Heiligen Geist kennen zu lernen. Man muss nur an Gott glauben und seine Wünsche und Bedürfnisse Gott übergeben.
26.01.2011
Evolutionsbiologe wird katholisch
Der Evolutionsbiologe Dr. Peter Menke ist Ende des Jahres 2010 in die katholische Kirche eingetreten. Ursprünglich eher vom Buddhismus angetan hat er sich über die christlichen Mystiker wie Thomas Merton und intensiver Lektüre der Werke von Romano Guardini, Klaus Berger, Robert Spaemann oder natürlich Joseph Ratzinger immer mehr dem christlichen Glauben angenähert.
Artikel: "Ein Biologe konvertiert: 'Frischer Blick aufs Christentum'"
Warum tritt Evolutionsbiologe in katholische Kirche ein? - 'Christsein ist für mich keine selbstverständliche Existenzform.' – 'Wer hat schon am Kreuz für seine Feinde gebetet?' –Kath.net-Exklusiv-Interview: Petra Lorleberg mit Dr. Peter Menke
Artikel: "Ein Biologe konvertiert: 'Frischer Blick aufs Christentum'"
Warum tritt Evolutionsbiologe in katholische Kirche ein? - 'Christsein ist für mich keine selbstverständliche Existenzform.' – 'Wer hat schon am Kreuz für seine Feinde gebetet?' –Kath.net-Exklusiv-Interview: Petra Lorleberg mit Dr. Peter Menke
22.01.2011
Der Atheismus schafft sich ab...
Der englische Wirtschaftsprofessor Robert Rowthurn hat etwas festgestellt was jeder religiöse Mensch aus seinen eigenen Umfeld weiß: religiöse Menschen haben mehr Kinder und pflanzen sich deshalb schneller fort als Atheisten. Robert Rowthurn macht jedoch bei seiner Analyse typisch atheistische Fehler. Mangels Wissens unterstellt er das Atheismus ein jüngeres Phänomen ist. Hätte er sich informiert über was er redet, wüsste er das es Atheisten schon immer gab. Ein Blick in die Bibel hätte genügt, dort wird des öfteren auf Atheisten eingegangen; Atheismus ist somit keine Erscheinung der Neuzeit, sondern schon immer gab es Atheisten.Damals wie Heute ist es so das gläubige Menschen mehr Kinder haben. Das hat vielfältige Gründe. Menschen die an Gott glauben, leben besser weil sie weniger Probleme im Leben haben. Menschen die an Gott glauben wissen das es einen Sinn im Leben gibt, Atheisten geht dieses Wissen ab. Gott ist die Liebe und Menschen die an Gott glauben sind erfüllt von Liebe und können diese auch weiter geben ... und vieles mehr.
Und da gläubige Menschen mehr Kinder haben werden Atheisten immer in der Minderheit bleiben, wobei Atheisten eine gute Chance haben: Sie müssen nur Gott bitten ihnen zu helfen. Mehr ist nicht notwendig.
Quelle: Vorsicht vor den 'extrem religiösen Menschen'!
22.12.2010
Gebetsaufruf für Atheisten und Muslime
In den letzten Tagen liest man viel von atheistischen und islamistischen Aktionen gegen Weihnachten. Oftmals sind es beleidigende Aktionen, manchmal sind es auch Ausschreitungen gegen Christen. Sehr schnell ist man an die Worte von Jesus (Mt 10,32-39) erinnert der darauf hinweist das er als Friedensbringer aneckt und somit zur Zielscheibe von Hass und Verfolgung wird. Und sein Schicksal teilen alle die ihm Nachfolgen. Der Hass von Muslimen und Atheisten zeigt auf den falschen Weg, wer nicht Hassen muss weil er von Liebe erfüllt ist geht den richtigen Weg.
Atheisten und Muslime wissen nicht das Gott die Liebe ist. Deshalb sind sie nicht erfüllt von Liebe, sie sind voller Hass und meinen diesen Hass könne man nur in Aktionen gegen Christen ausdrücken. Wir Christen müssen diesen Menschen helfen, deshalb mein Aufruf an alle Christen:
Beten für Muslime und Atheisten. Wenn Du Muslime und Atheisten kennst, dann beziehe Dich direkt im Gebet auf sie, baue Ihre Namen ein.
Das Gebet man frei wählen, natürlich kann man auch bekannte Gebete verwenden oder abändern. Das “Vater unser” zum Beispiel eignet sich sehr gut.
Mt 10,32-39
32 Wer sich nun vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde auch ich mich vor meinem Vater im Himmel bekennen.
33 Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel verleugnen.
34 Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert.
35 Denn ich bin gekommen, um den Sohn mit seinem Vater zu entzweien und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter;
36 und die Hausgenossen eines Menschen werden seine Feinde sein.
37 Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig, und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig.
38 Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht würdig.
39 Wer das Leben gewinnen will, wird es verlieren; wer aber das Leben um meinetwillen verliert, wird es gewinnen.
Atheisten und Muslime wissen nicht das Gott die Liebe ist. Deshalb sind sie nicht erfüllt von Liebe, sie sind voller Hass und meinen diesen Hass könne man nur in Aktionen gegen Christen ausdrücken. Wir Christen müssen diesen Menschen helfen, deshalb mein Aufruf an alle Christen:
Beten für Muslime und Atheisten. Wenn Du Muslime und Atheisten kennst, dann beziehe Dich direkt im Gebet auf sie, baue Ihre Namen ein.
Das Gebet man frei wählen, natürlich kann man auch bekannte Gebete verwenden oder abändern. Das “Vater unser” zum Beispiel eignet sich sehr gut.
Mt 10,32-39
32 Wer sich nun vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde auch ich mich vor meinem Vater im Himmel bekennen.
33 Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel verleugnen.
34 Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert.
35 Denn ich bin gekommen, um den Sohn mit seinem Vater zu entzweien und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter;
36 und die Hausgenossen eines Menschen werden seine Feinde sein.
37 Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig, und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig.
38 Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht würdig.
39 Wer das Leben gewinnen will, wird es verlieren; wer aber das Leben um meinetwillen verliert, wird es gewinnen.
28.10.2010
Atheist und Franziskaner
Kommt ein Atheist in ein Franziskanerkloster und sagt zu dem erstbesten Pater: "Stellen Sie sich einmal vor, Gott gäbe es wirklich nicht."
Sagt der Franziskaner: "Nun ja, dann habe ich wohl trotzdem nicht umsonst meine Nächsten geliebt. Aber stellen Sie sich einmal vor, Gott samt Himmel und Hölle gibt es wirklich ..."
(K. Martens, 28.10.2010)
Sagt der Franziskaner: "Nun ja, dann habe ich wohl trotzdem nicht umsonst meine Nächsten geliebt. Aber stellen Sie sich einmal vor, Gott samt Himmel und Hölle gibt es wirklich ..."
(K. Martens, 28.10.2010)
14.10.2010
Atheistische Systeme kommen und gehen, aber der christliche Glaube bleibt
Moskauer Patriarch zieht Parallele zwischen dem modernen Europa und der früheren atheistischen Sowjetunion: Philosophische Systeme kommen und gehen, aber der christliche Glaube bestehe seit 2000 Jahren
Moskau (kath.net)
Der Moskauer Patriarch Kyrill hat in einem Gespräch mit dem deutschen Bundespräsidenten Christian Wulff sich kritisch über Europa geäußert und eine Parallele zwischen dem modernen Europa und der früheren Sowjetunion gezogen. Dies berichtet die Agentur RIA Novosti. Patriarch Kyrill sagte bei dem Gespräch im Moskauer Amtssitz dabei wörtlich: "Die russische Kirche hat jahrzehntelang in einem Staat existiert, wo der Atheismus als offizielle Ideologie galt… Das religiöse Leben war aus dem Gesellschaftsraum verdrängt… und konnte sich ausschließlich im engen Rahmen des reinen Privatlebens beziehungsweise Familienlebens manifestieren“
Während der Sowjetzeit war die Religion eine Herausforderung an die offizielle Ideologie und stand im Widerspruch zu den im Menschenbewusstsein dominierenden philosophischen Systemen, erklärte Kyrill. Das Gleiche geschehe derzeit auch in Westeuropa. „Es wird nicht direkt gefordert, für eine lichte Zukunft die christliche Präsenz aus der Öffentlichkeit zu verbannen. Die Forderung laute anders: „Der Menschenrechte willen müssen Kreuze aus Schulen und die Religion aus der Öffentlichkeit verbannt werden.“ Abschließend betonte der Patriarch, dass er weiter für die Präsenz der christlichen Werte in Europa bete. Philosophische Systeme kommen und gehen, aber der christliche Glaube bestehe seit 2000 Jahren.
Quelle: Parallele zwischen Europa und atheistischer Sowjetunion
Moskau (kath.net)
Der Moskauer Patriarch Kyrill hat in einem Gespräch mit dem deutschen Bundespräsidenten Christian Wulff sich kritisch über Europa geäußert und eine Parallele zwischen dem modernen Europa und der früheren Sowjetunion gezogen. Dies berichtet die Agentur RIA Novosti. Patriarch Kyrill sagte bei dem Gespräch im Moskauer Amtssitz dabei wörtlich: "Die russische Kirche hat jahrzehntelang in einem Staat existiert, wo der Atheismus als offizielle Ideologie galt… Das religiöse Leben war aus dem Gesellschaftsraum verdrängt… und konnte sich ausschließlich im engen Rahmen des reinen Privatlebens beziehungsweise Familienlebens manifestieren“
Während der Sowjetzeit war die Religion eine Herausforderung an die offizielle Ideologie und stand im Widerspruch zu den im Menschenbewusstsein dominierenden philosophischen Systemen, erklärte Kyrill. Das Gleiche geschehe derzeit auch in Westeuropa. „Es wird nicht direkt gefordert, für eine lichte Zukunft die christliche Präsenz aus der Öffentlichkeit zu verbannen. Die Forderung laute anders: „Der Menschenrechte willen müssen Kreuze aus Schulen und die Religion aus der Öffentlichkeit verbannt werden.“ Abschließend betonte der Patriarch, dass er weiter für die Präsenz der christlichen Werte in Europa bete. Philosophische Systeme kommen und gehen, aber der christliche Glaube bestehe seit 2000 Jahren.
Quelle: Parallele zwischen Europa und atheistischer Sowjetunion
20.09.2010
Was fehlt dem Atheismus?
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| Papst Benedikt XVI |
Aber ist es nun der Mut der Atheisten fehlt? Dieser fehlt vielen Atheisten, weil Atheisten nichts zu verkünden haben und das wesentliche verneinen was einen Menschen ausmacht verneinen: Liebe, Vernunft und Sinn im Leben.
Diese Defizite erlebten die Tage nun viele Atheisten in Großbritannien mit entsetzen als ein alter Mann den man allzu gerne in ein schlechtes Licht stellte nach Großbritannien kam und aufzeigte das es einen anderen Weg: Einen Weg des Friedens, der Liebe und der Demut.
Dieser alte Mann hat keine Kampfreden geführt und niemanden niedergeredet, er hat niemanden beleidigt, er hat nicht den Clown gespielt und sich auch über niemanden lustig gemacht. Er hat sich auch nicht prostitutiert wie man es von vielen Menschen kennt die unbedingt Aufmerksamkeit erhaschen wollen - er war das Kontrastprogramm was man üblicherweise von Atheisten und anderen kennt die viel Hassen und wenig Lieben. Dieser alte Mann war einfach da, er hat zugehört und er hat geantwortet. Er hat geantwortet in Demut mit den Worten der Liebe.
Dieser Alte Mann ist Papst Benedikt. Wer mehr von ihm wissen will kann seine Reden und seine Bücher lesen oder ihn in Rom besuchen. Oder man kann die Worte von Jesus lesen, denn Papst Benedikt ist im Auftrag von Jesus unterwegs. Die Worte von Jesus stehen in der Bibel ...
Denn Atheismus ist heilbar und die Medizin heißt Liebe.
08.09.2010
Für Atheisten zu beten lohnt sich...
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| Karin Bulland |
Nun habe ich von eine Frau gelesen der ähnliches passiert ist wie mir. Ihr Weg erinnert mich an meinen, auch wenn mein Weg nicht so beschwerlich war wie ihrer. Sie stellt aber auf interessante Art und Weise den hochgelobten Humanismus in Frage, die Fahne des Atheismus die man so gerne gegen da Christentum schwenkt. Sie sagt: "Ihr Weltbild bröckelt, als sie merkt, dass hinter der Fassade von Humanismus nicht anderes steht als der eigene Vorteil und Verachtung und Hass für Andersdenkende."
Die Tage war ich auf einigen Atheisten Webseiten unterwegs und durfte mal wieder erleben mit welcher Selbstgerechtigkeit man sich humanistisch nennt tolle Ziele verkündet und andererseits alles Religiöse verfolgt und verurteilt. Wie man Andersdenkende beleidigt, wie man auch vor Unwahrheit nicht zurückschreckt und Unkenntnis über Religiöses verkündet die deutlich mache das mancher Atheist gar nicht merkt wie lächerlich er sich in seinem Halbwissen macht in seinen Versuch Religiosität mit Argumenten zu verteufeln.
Diese Frau erlebte den "Humanismus" in der atheistischen DDR ... er scheint sehr ähnlich dem zu sein wie man ihn Heute in der freien Welt kennen lernen kann.
Nun zum Weg der Frau: „Für Kommunisten zu beten lohnt sich“
Warum eine ehemalige glühende Kommunistin heute Christen um Vergebung bittet, von Matthias Pankau
Karin Bulland, geboren 1954, Sozialpädagogin und Mutter einer erwachsenen Tochter, wurde nach erfolgreicher beruflicher Laufbahn in der DDR politisch verfolgt und zwangsgeschieden. Heute ist sie eine gefragte Referentin bei vielen christlichen Veranstaltungen
Von Marx zu Jesus – so könnte man den Lebensweg von Karin Bulland zusammenfassen. Einst Vorzeigefunktionärin und Botschafterin des Kommunismus wird sie dem Arbeiter- und Bauernstaat bald unbequem. Man lässt sie in die Psychiatrie einliefern. Als sie wieder rauskommt, ist sie eine gebrochene Frau, versucht sich mehrfach das Leben zu nehmen. Doch dann begegnet Karin Bulland Jesus. Seidem versteht sie sich als Botschafterin der Liebe Jesu. Ihre Botschaft: Zu Jesus kann jeder kommen!
07.09.2010
Antony Flew zu Richard Dawkins - Ein bekannter Ex-Atheist antwortet den Propheten des Atheismus
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| Ehemaliger Atheist Antony Flew |
In einem seiner letzten schriftlichen Beiträge (»last article«) hat Flew sich zu Richard Dawkins’ Buch Der Gotteswahn (The God Delusion) geäußert. Auszüge seiner Stellungnahme (übersetzt von Deike Sumann, kopiert von TheoBlog:
Antony Flew kritisiert das Buch: Der Gotteswahn):
Der Fehler, den Dawkins als Akademiker gemacht hat, war seine skandalöse und offensichtlich absichtliche Weigerung die Lehre darzulegen, die er glaubt unwiderruflich widerlegt zu haben. Wir finden zum Beispiel in seinem Stichwortverzeichnis vier Verweise auf Einstein. Sie kommen im Gewande Einsteins daher und befassen sich damit, was er über Moral, einen persönlichen Gott und die Situation der Menschheit denkt und über seine Ansicht, dass der Mensch für andere Menschen und vor allem für die da ist, von deren Wohlergehen unsere Lebensfreude abhängt. Aber (und es fällt mir schwer, moderat über diese verdunkelnde Weigerung Dawkins´zu schreiben) er erwähnt Einsteins wichtigste Folgerung überhaupt nicht: nämlich dass die integrale Komplexität der Welt der Physik ihn davon überzeugt hat, dass hinter den Dingen eine göttliche Intelligenz stehen muss. wenn dieses Argument auf die Welt der Physik angewendet werden kann, finde ich persönlich es offensichtlich, dass es noch viel bedeutsamer sein muss, wenn man es auf die unermesslich kompliziertere Welt der Biologie anwendet.
…
Die ganze Angelegenheit lässt nur zu deutlich werden, dass Dawkins nicht an Wahrheitsfindung interessiert ist, sondern dass es ihm hauptsächlich darum geht, einen ideologischen Gegner mit allen Mitteln in Verruf zu bringen. Das alleine wäre schon Grund genug anzunehmen, dass die ganze Unternehmung The God Delusion nicht, wie sie zumindest vorgab, ein Versuch war, Wissen über die Existenz oder Nicht-Existenz Gottes aufzudecken und zu verbreiten, sondern eher ein – extrem erfolgreicher – Versuch, die Überzeugungen des Autors in diesem Gebiet zu verbreiten. Ein weniger wichtiger Punkt, der an dieser Stelle gemacht werden sollte, ist, dass obwohl das Verzeichnis von The God Delusion sechs Verweise auf den Deismus beinhaltet, es keine Definition des Wortes »deism« liefert. Dies ermöglicht es Dawkins, in seinen Verweisen auf den Deismus die Deisten als eine Ansammlung von Leuten darzustellen, die an alles Mögliche glauben. Tatsache ist, und das hätte Dawkins wissen müssen, bevor dieses Buch in den Druck ging, dass Deisten an die Existenz eines Gottes glauben, aber nicht an einen Gott, der sich in irgendeiner Form offenbart hätte.
Quelle: TheoBlog:
Antony Flew kritisiert das Buch: Der Gotteswahn
04.09.2010
Atheismus ist heilbar...
Es gibt eine einfache Heilung für Atheismus: Gott.
Nur wie lernt man Gott kennen? Eigentlich ganz einfach, man muss ihn nur bitten da er sich offenbart und Gott wird sich offenbaren. Gott verspricht das, zum Beispiel steht im Buch Jeremia:
Wenn ihr mich ruft, wenn ihr kommt und zu mir betet, so erhöre ich euch. Sucht ihr mich, so findet ihr mich. Wenn ihr von ganzem Herzen nach mir fragt, lasse ich mich von euch finden - Spruch des Herrn.
(Jer. 29 12-14)
Nur wie lernt man Gott kennen? Eigentlich ganz einfach, man muss ihn nur bitten da er sich offenbart und Gott wird sich offenbaren. Gott verspricht das, zum Beispiel steht im Buch Jeremia:
Wenn ihr mich ruft, wenn ihr kommt und zu mir betet, so erhöre ich euch. Sucht ihr mich, so findet ihr mich. Wenn ihr von ganzem Herzen nach mir fragt, lasse ich mich von euch finden - Spruch des Herrn.
(Jer. 29 12-14)
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| Atheismus ist heilbar - Bild kann frei verwendet werden |
27.08.2010
Die größte Seuche der Neuzeit ...
"Die größte Seuche der Neuzeit ist nicht Aids, sondern Einsamkeit und das Gefühl, sich ausgestoßen und unerwünscht zu fühlen". Mutter Theresa
Wer zu Gott findet ist nicht einsam ...
Wer zu Gott findet ist nicht ausgestoßen, sondern wird geliebt ...
Wer zu Gott findet weiß das er erwünscht ist ...
Gott ist die Rettung vor der Seuche Einsamkeit.
Wer zu Gott findet ist nicht einsam ...
Wer zu Gott findet ist nicht ausgestoßen, sondern wird geliebt ...
Wer zu Gott findet weiß das er erwünscht ist ...
Gott ist die Rettung vor der Seuche Einsamkeit.
04.02.2010
Gott nicht mehr brauchen?
Trift die Sache recht gut. Erinnert mich an Atheisten die meinen mit den Naturwissenschaften könne man alles erklären während sie nicht merken wie eingeschränkt ihre Sichtweise eigentlich ist.
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